19 June 2026, 00:13

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen in Wipperkotten

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen in Wipperkotten

Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten vorgeschlagen. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen. Uneinig sind sich die Parteien jedoch darüber, wie dieses Ziel erreicht werden soll.

Die CDU kritisiert den SPD-Antrag als unverhältnismäßig und undurchführbar. Die Sprecherin Nina Wacker argumentiert, dass der geplante Einsatz größerer Polizeieinheiten zu weit gehe. Der Antrag mangele es an Maß und Realitätssinn, so Wacker.

Stattdessen setzt sich die Partei für alternative Lösungen ein. Dazu gehören verstärkte Streifen und Aufklärungsarbeit, um Besucher direkt anzusprechen. Zudem erwartet die CDU von der Stadtverwaltung eine Prüfung des SPD-Vorschlags, bevor eine Entscheidung fällt.

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Trotz der Differenzen teilen beide Seiten das Ziel, das Wehr zu bewahren. Wacker äußerte die Hoffnung auf einen Kompromiss, der Sicherheit und Praktikabilität in Einklang bringt. Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen, da sie die Maßnahmen für überzogen hält – bleibt aber offen für eine realistische Lösung. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Erhalt des historischen Ortes, ohne dabei über das Ziel hinauszuschießen.

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