25 March 2026, 20:08

Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze mit Kubicki nach FDP-Debakel vor

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa.

Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze mit Kubicki nach FDP-Debakel vor

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat nach dem enttäuschenden Abschneiden ihrer Partei in Baden-Württemberg einen gemeinsamen Führungsantritt mit Wolfgang Kubicki vorgeschlagen. Bei der Landtagswahl stürzte die FDP auf 4,4 Prozent ab – ein Verlust von 6,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021 – und verlor damit alle 18 Mandate. Trotz anfänglicher Vorbehalte haben Gespräche zwischen den beiden nun Spekulationen über die künftige Ausrichtung der Partei ausgelöst.

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Die Idee eines Duos an der Spitze kam nach der Wahlniederlage der FDP in Baden-Württemberg auf. Strack-Zimmermann wandte sich an Kubicki und lobte dessen direkte Art, Erfahrung und breite Wählerakzeptanz. Kubicki lehnte den Vorschlag jedoch zunächst ab.

Als weiteren möglichen Partner nannte sie Henning Höne und betonte dessen Potenzial, die langfristige Zukunft der Partei mitzugestalten. Strack-Zimmermann ist überzeugt, dass eine Zusammenarbeit mit Höne helfen könnte, nach den Wahlverlusten wieder Vertrauen aufzubauen. Gleichzeitig zeigt sie sich weiterhin offen für eine Kooperation mit Kubicki und wies Gerüchte über persönliche Spannungen zwischen ihnen zurück.

Beide Politiker betonten den gegenseitigen Respekt, unabhängig von der endgültigen Entscheidung. Strack-Zimmermann beschrieb Kubicki als jemanden, der klar seine Meinung sagt, während sie zugleich Hönes Stärken für die nächste Generation der Partei anerkannte.

Nach dem deutlichen Rückgang bei der Wahl in Baden-Württemberg steht die FDP nun vor einer richtungsweisenden Entscheidung in der Führungsfrage. Strack-Zimmermanns Vorschläge – ob mit Kubicki oder Höne – deuten auf einen Versuch hin, die Partei zu einen. Das Ergebnis wird zeigen, wie die FDP ihre aktuellen Herausforderungen meistert und das Vertrauen der Wähler zurückgewinnt.

Quelle