15 April 2026, 06:15

Stichwahl in Dormagen: Wer wird neuer Bürgermeister nach knappen Kommunalwahlen 2025?

Balkendiagramm, das die Anzahl der Kommunalwahlen in den Vereinigten Staaten zeigt, wobei die Balken die Stimmanteile darstellen.

Stichwahl in Dormagen: Wer wird neuer Bürgermeister nach knappen Kommunalwahlen 2025?

Die Kommunalwahlen 2025 in Dormagen haben ein gemischtes Ergebnis gebracht – im Bürgermeisterrennen gibt es keinen klaren Sieger. Die Wahlkommission bestätigte am 17. September die endgültigen Zahlen, die ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden führenden Kandidaten zeigen. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,06 Prozent und spiegelte damit ein hohes öffentliches Interesse wider.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Rennen um das Bürgermeisteramt führte Erik Lierenfeld (SPD) mit 48,60 Prozent der Stimmen. Seine stärkste Konkurrentin, Anissa Saysay von der CDU, erreichte 28,87 Prozent. Da keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit erzielte, kommt es am 28. September zu einer Stichwahl, die über die nächste Bürgermeisterin oder den nächsten Bürgermeister entscheidet.

Bei der Wahl zum Stadtrat ging die SPD als stärkste Kraft hervor und holte 33,48 Prozent der Stimmen. Die CDU folgte knapp mit 30,13 Prozent, während die AfD 13,68 Prozent erreichte. Die Grünen kamen auf 9,75 Prozent und komplettierten damit die wichtigsten Parteien im Rat.

Außerhalb der Hauptwahlen sicherte sich Berthold Gericke, der als Unabhängiger antrat, einen Sitz im Integrationsrat. Mit 23,74 Prozent der Stimmen in diesem Wahlkampf zog er in das Gremium ein.

Die Stichwahl zwischen Lierenfeld und Saysay wird nun entscheiden, wer künftig das Bürgermeisteramt in Dormagen innehat. Die starke Position der SPD im Stadtrat bedeutet, dass die Partei künftig erheblichen Einfluss auf die lokale Politik nehmen wird. Die endgültigen Ergebnisse bestätigen zudem, dass sowohl die AfD als auch die Grünen als bedeutende Kräfte im neuen Rat vertreten sein werden.

Quelle