Spontane Proteste gegen CDU-Migrationspolitik in Borken eskalieren nicht
Jana BraunSpontane Proteste gegen CDU-Migrationspolitik in Borken eskalieren nicht
Spontane Kundgebung vor CDU-Geschäftsstelle in Borken
Am Freitag, dem 31. Januar 2025, fand vor dem CDU-Büro in Borken eine spontane Demonstration statt. Gegen 19:00 Uhr versammelten sich etwa 70 Menschen, um gegen die jüngsten politischen Entscheidungen der Partei im Bundestag zu protestieren. Im Mittelpunkt standen die Migrationspolitik der Union sowie ihr Abstimmungsverhalten – die Veranstalter nannten die Aktion symbolisch die „Firewall“-Kundgebung.
Die Teilnehmenden errichteten vor dem Gebäude eine symbolische „Firewall“ aus Pappkartons. Die provisorische Barriere sollte die Kritik an der CDU-Haltung in der Migrationsfrage verdeutlichen. Mehrere Rednerinnen und Redner wandten sich abwechselnd an die Menge und übtem scharfe Kritik an den jüngsten Parlamentsentscheidungen der Partei.
Die Kundgebung verlief durchgehend friedlich. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Borken beobachteten die Lage vor Ort und sorgten dafür, dass es zu keinen Störungen kam. Gegen 19:35 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell für beendet erklärt.
Die Demonstration endete ohne Zwischenfälle; die Anwesenden lösten sich kurz nach der Bekanntgabe auf. Die Aktion unterstrich den lokalen Widerstand gegen die Migrationspolitik der CDU und ihr Abstimmungsverhalten im Bundestag. Sowohl die Organisatorinnen und Organisatoren als auch die Polizei bestätigten, dass es weder zu Festnahmen noch zu Ausschreitungen gekommen war.






