SPD drängt auf Bieterverfahren für den Alten Bahnhof – Zeitdruck steigt
Nina HerrmannSPD drängt auf Bieterverfahren für den Alten Bahnhof – Zeitdruck steigt
Die SPD-Fraktion im Stadtrat drängt auf zügiges Handeln, um ein Bieterverfahren für den Alten Bahnhof einzuleiten. Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz betont, dass das Gelände und der umliegende Park dringend vorankommen müssten. Sie warnt, dass weitere Verzögerungen die bestehenden Probleme nur verschärfen würden.
Preuß-Buchholz verweist auf großes Interesse potenzieller Investoren an einer Sanierung des Bahnhofs. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Untätigkeit zu steigenden täglichen Instandhaltungskosten, einer Blockade der Entwicklung im Südpark und einem Vertrauensverlust bei Investoren führen werde.
Als einen der Hauptgründe für die hohen Sanierungskosten nennt sie veraltete Lüftungsanlagen. Aus diesem Grund lehnt sie eine Eigeninitiative der Stadt ab – die finanziellen Belastungen seien schlicht nicht tragbar.
Die SPD hat nun einen Änderungsantrag eingebracht, der sicherstellen soll, dass die Stadt ein Vorkaufsrecht behält. Zudem wird eine klare Frist für den Betriebsbeginn gesetzt. Preuß-Buchholz verteidigte dabei den amtierenden Oberbürgermeister und verwies darauf, dass Kritik eher an dessen Vorgänger zu richten sei.
Ziel des SPD-Vorschlags ist eine zeitnahe Entscheidung über die Zukunft des Alten Bahnhofs. Eine fraktionsübergreifende Einigung könnte weitere finanzielle Belastungen abwenden und das Entwicklungspotenzial freisetzen. Der Antrag sucht einen Ausgleich zwischen Investoreninteressen und den langfristigen Zielen der Stadt.






