Solingen zeigt Flagge: Regenbogen weht am 17. Mai für Vielfalt und Gleichberechtigung
Tobias SchwarzSolingen zeigt Flagge: Regenbogen weht am 17. Mai für Vielfalt und Gleichberechtigung
Solingen hisst am 17. Mai die Regenbogenflagge am Rathaus
Mit dieser Aktion beteiligt sich die Stadt zum fünften Mal am Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie (IDAHOBIT). Das Datum hat weltweit eine historische Bedeutung für die Rechte von LGBTQ+-Personen.
Der 17. Mai wurde als jährlicher Aktionstag gewählt, weil er an einen Meilenstein erinnert: 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Krankheitskatalog. In Deutschland ist der Tag ebenfalls von besonderer Symbolkraft – hier wurde mit Paragraf 175 von 1872 bis zu seiner vollständigen Abschaffung 1994 die Liebe zwischen Männern unter Strafe gestellt.
Durch das Hissen der Regenbogenflagge setzt Solingen ein öffentlichkeitswirksames Zeichen. Die Stadt bekräftigt damit ihr Engagement für das Recht auf Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und eine Gesellschaft, die Vielfalt lebt. Die diesjährige Aktion knüpft an eine Tradition an, die vor fünf Jahren begann.
Die Flaggenhissung steht im Einklang mit globalen Bemühungen gegen Diskriminierung. Gleichzeitig erinnert sie an vergangene Ungerechtigkeiten und die seither erzielten Fortschritte. Solingens Teilnahme unterstreicht das anhaltende Bekenntnis der Stadt zu Inklusion und Menschenrechten.






