08 June 2026, 10:07

Solingen diskutiert das Friedens-Erbe zweier prägender Aktivisten

Zentrum für Frieden: Vorträge und Diskussionen zu Friedensinitiativen im 20. Jahrhundert

Solingen diskutiert das Friedens-Erbe zweier prägender Aktivisten

Öffentliche Diskussion über das Erbe zweier bedeutender Friedensaktivisten in Solingen

Nächsten Monat findet in Solingen eine kostenlose öffentliche Diskussion über das Wirken von Franziskus Maria Stratmann und Ernst Friedrich statt – zwei Persönlichkeiten, die ihr Leben dem Einsatz für Frieden zwischen den Nationen in bewegten Zeiten widmeten. Die von lokalen katholischen und Friedensinitiativen organisierte Veranstaltung beleuchtet ihr Engagement und dessen Nachwirkung.

Der Abendvortrag mit anschließender Diskussion ist für Dienstag, den 14. November, um 19:00 Uhr angesetzt und wird im Zentrum Frieden, Wupperstraße 120, in Solingen stattfinden. Als Referenten führen Professor Jörg Becker (Solingen) und Pater Elias H. Füllenbach (Düsseldorf) durch den Abend.

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Franziskus Maria Stratmann (1883–1971), ein christlicher Friedensaktivist, setzte sich jahrzehntelang für die Versöhnung zwischen den Völkern ein. Ernst Friedrich (1894–1967), ein anarchistischer Pazifist, verfolgte ähnliche Ziele – wenn auch mit anderen Methoden. Beide prägten die Friedensbewegungen in Deutschland und darüber hinaus nachhaltig.

Veranstalter sind der Katholische Stadtrat Solingen, die Focolare-Bewegung, das Zentrum Frieden Solingen sowie die Katholische Erwachsenenbildung Wuppertal/Solingen/Remscheid. Der Eintritt ist frei, aus organisatorischen Gründen wird jedoch um vorherige Anmeldung gebeten.

Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 49 202 495830 anmelden.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Stratmann und Friedrich die Friedensbemühungen des 20. Jahrhunderts geprägt haben – und warum ihre Ideen bis heute relevant sind, etwa in aktuellen Debatten über Konfliktlösung. Die Veranstalter erwarten ein Publikum aus der Region, das sich für Geschichte, politisches Engagement und interreligiösen Dialog interessiert.

Quelle