"Servus!" – Münchner Philharmoniker begrüßen Lahav Shani mit bayerischem Charme
Theo Schmitz"Servus!" – Münchner Philharmoniker begrüßen Lahav Shani mit bayerischem Charme
Die Münchner Philharmoniker haben ihren neuen Musikdirektor, Lahav Shani, mit einer typisch bayerischen Begrüßung willkommen geheißen. In der ganzen Stadt hängen Plakate mit dem bayerischen Gruß "Servus!" – ein Zeichen für seinen Amtsantritt. Diese Kampagne unterscheidet sich deutlich von früheren Aktionen, etwa der für Simon Rattle in Berlin.
Offiziell wird Lahav Shani in der Spielzeit 2026/27 sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker antreten. Das Orchester blickt auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern zurück, die bis in die 1950er-Jahre reicht. Unter Fritz Rieger und Karl List wurden Werke von Hans Winterberg uraufgeführt, die vom Bayerischen Rundfunk übertragen wurden.
Die Stadt reagierte mit großer Begeisterung auf Shanis Berufung: Sowohl der Oberbürgermeister als auch Unternehmenspartner wie BMW gratulierten öffentlich. Schon 2022 trugen Programmhefte und Ersatzkonzerte dazu bei, die Vorfreude auf seine künstlerische Leitung zu steigern.
Als Simon Rattle einst zu den Berliner Philharmonikern stieß, begrüßte ihn das Orchester mit "Willkommen!"-Plakaten. In München dirigierte Rattle zudem ein besonderes Event namens "Symphonischer Hoagascht", das klassische Musik mit bayerischer Kultur verband. Einige hatten für Shani eine Kampagne mit "Shalom" vorgeschlagen – ein Zeichen für Münchens weltoffenen Geist. Doch die Wahl von "Servus!" unterstreicht stattdessen die regionale Verbundenheit.
Shanis Ankunft setzt die Tradition der Münchner Philharmoniker fort, internationale Talente zu fördern. Der Slogan "Servus!" auf den Plakaten steht für die Verbindung von Tradition und Weltoffenheit. Seine Amtszeit beginnt mit starker lokaler Unterstützung und einer klaren Verbindung zur kulturellen Identität der Stadt.






