Schwerer Motorradunfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach illegalem Rennen
Theo SchmitzSchwerer Motorradunfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach illegalem Rennen
Schwerer Motorradunfall in Dortmunder Stadtteil Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem illegalen Straßenrennen
Am Montagabend sind in Dortmund-Hörde zwei Menschen bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall mit einem Motorrad schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 21:45 Uhr auf der Robert-Schuhmann-Straße, wo ein 30-jähriger Fahrer die Kontrolle über seine Maschine verlor. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts auf illegale Straßenrennen und rücksichtslose Fahrweise.
Der Motorradfahrer, ein 30-jähriger Dortmunder, soll demnach mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und dabei gefährliche Fahrmanöver ausgeführt haben. Augenzeugen zufolge hatte er die Strecke zuvor mehrfach für Rennfahrten genutzt. Als er sich dem 14-jährigen E-Scooter-Fahrer – ebenfalls aus Dortmund – näherte, geriet er in der Nähe des Jugendlichen ins Schleudern und prallte gegen ein parkendes Auto. Durch den Aufprall wurde er anschließend gegen den Jungen und dessen Scooter geschleudert.
Die Wucht des Zusammenstoßes zerstörte das Motorrad vollständig und verursachte bei beiden Schwerverletzungen. Ein 20-jähriger Passant erlitt zudem leichte Verletzungen durch umherfliegende Trümmerteile. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer und den Teenager umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Die Verkehrsunfallermittlungsgruppe der Polizei Essen sicherte am Unfallort Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Beide Fahrzeuge – das Motorrad sowie der E-Scooter – wurden beschlagnahmt. Erste Schätzungen beziffern den Sachschaden auf etwa 34.000 Euro.
Dem Motorradfahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen illegaler Straßenrennen und fahrlässiger Körperverletzung.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern noch an. Die Polizei bestätigte, dass das Verhalten des Fahrers zu den schweren Verletzungen und dem erheblichen Sachschaden führte. Weitere rechtliche Schritte wegen rücksichtsloser Fahrweise und unerlaubter Rennfahrten sind nicht ausgeschlossen.






