Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer lebensgefährlich verletzt
Nina HerrmannSchwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer lebensgefährlich verletzt
Schwerer Brand auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag
Am Freitagnachmittag brach auf der Autobahn A3 in Höhe von Ratingen ein schwerer Brand aus. Ein Elektroauto geriet zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Anschlussstelle Ratingen-Ost in Brand. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Gegen 13:10 Uhr ging der Notruf bei den Rettungskräften ein. Feuerwehreinheiten der Berufsfeuerwehr Ratingen sowie Freiwillige aus Breitscheid, Lintorf und Mitte rückten umgehend aus. Zudem waren Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber aus Duisburg und die Autobahnpolizei im Einsatz.
Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten und die Landung des Hubschraubers vollständig gesperrt. Der Fahrer, dem es gelungen war, das brennende Fahrzeug zu verlassen, wurde zunächst in einem Rettungswagen versorgt, bevor er in eine Spezialklinik ausgeflogen wurde.
Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit einem „Cobra“-Löschfahrzeug, das unter Hochdruck einen Wassernebel versprüht, um überhitzte Batterien zu kühlen. Das Elektroauto brannte vollständig aus und wurde später in eine gesicherte Quarantänestation für Elektrofahrzeuge gebracht. Die Einsatzkräfte benötigten etwa drei Stunden, bis die Straße wieder freigegeben werden konnte.
Der Fahrer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde von der Unfallstelle entfernt und in einen gesicherten Lagerbereich gebracht. Die Behörden haben bisher keine weiteren Angaben zur Ursache des Brandes gemacht.






