02 April 2026, 18:09

S11-Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach: Modernisierung startet 2030 mit neuem Gleis und Haltepunkt

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung einer Eisenbahnschiene und eines Eisenbahnsystems, mit zusätzlichem Text und Illustrationen.

S11-Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach: Modernisierung startet 2030 mit neuem Gleis und Haltepunkt

Ausbau der S11-Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach erreicht wichtigen Meilenstein

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Die Deutsche Bahn Infrastrukturgesellschaft (DB InfraGO) kann nun mit der Ausschreibung von Bauaufträgen beginnen und Gleissperrungen planen. Wie offizielle Stellen bestätigen, könnten die Arbeiten bereits Ende 2030 starten – die letzten Genehmigungen werden noch in diesem Sommer erwartet.

Das Projekt sieht eine umfassende Modernisierung der bestehenden Bahnstrecke vor. Zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach wird ein zweites Gleis verlegt, während der Bahnhof Bergisch Gladbach auf vier Bahnsteige erweitert wird. Zudem entsteht ein neuer Haltepunkt: Köln-Kalk West.

Alle Stationen von Köln-Holweide bis Bergisch Gladbach erhalten barrierefreien Zugang. Auch die Mittelbahnsteige am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln Messe/Deutz werden modernisiert, um Kapazität und Barrierefreiheit zu verbessern.

Das Gesamtbudget beläuft sich mittlerweile auf 836 Millionen Euro, wovon der Bund 531 Millionen Euro übernimmt. Das Land Nordrhein-Westfalen steuert 305 Millionen Euro bei. Trotz gesicherter Finanzierung gerät jedoch das Fertigstellungsziel für das zweite Gleis bis 2032 ins Wanken – Grund sind Überschneidungen mit anderen Infrastrukturprojekten.

Die ersten größeren Einschränkungen im Bahnbetrieb sind kurz nach Ostern 2026 zu erwarten, wenn Gleise für den Bau eines neuen digitalen Stellwerks in Mülheim gesperrt werden. Nach Abschluss der Arbeiten soll die S11 alle zehn Minuten verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast im Fünf-Minuten-Takt.

Ziel des Ausbaus ist es, die Kapazität und Zuverlässigkeit auf der stark frequentierten Pendlerstrecke zu erhöhen. Der Baubeginn ist für Ende 2030 vorgesehen, Verzögerungen bleiben jedoch möglich. Langfristig profitieren Fahrgäste von schnelleren und dichteren Verbindungen.

Quelle