10 May 2026, 04:09

RWE baut zwei riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau-Gelände in NRW

Luftaufnahme eines großeen Gebäudes mit Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Strommasten, mit Hühgeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

RWE baut zwei riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau-Gelände in NRW

RWE plant zwei neue Solarparks in Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtleistung von 86,5 Megawatt

Die Anlagen entstehen auf rekultiviertem Gelände in der Nähe der Autobahn A44n, wo einst der Tagebau Garzweiler betrieben wurde. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Solaranlagen werden östlich und westlich der A44n zwischen Bedburg und Jüchen errichtet. RWE nutzt dabei bestehende Netzanschlüsse des ehemaligen Tagebaus, um den Prozess zu beschleunigen – so entfallen aufwendige Neuverlegungen von Infrastruktur.

Bereits jetzt betreibt RWE sieben Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier. Vier davon verfügen über Batteriespeicher, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Das Unternehmen will seinen Ausbau erneuerbarer Energien in der Region vorantreiben und strebt mindestens 500 Megawatt zusätzliche Kapazität aus Solar- und Windkraft an.

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Für künftige Projekte setzt RWE auf Standorte in Autobahnnähe, da diese oft schneller genehmigt werden und auf größere öffentliche Akzeptanz stoßen. Parallel dazu erprobt ein separates Demonstrationsprojekt in der Region Agri-Photovoltaik – ein System, das Stromerzeugung und Landwirtschaft verbindet.

Ein aktuelles Gerichtsurteil klärte, dass Netzbetreiber Kunden nicht über den Voll-Einspeisebonus nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 informieren müssen. Diese Entscheidung könnte Auswirkungen darauf haben, wie künftige Förderanreize an Solaranlagenbetreiber kommuniziert werden.

Die beiden neuen Solarparks steigern RWEs Kapazität für erneuerbare Energien im Rheinland um 86,5 Megawatt. Durch die Nutzung von rekultiviertem Gelände und bestehender Infrastruktur will das Unternehmen beide Projekte noch vor 2025 in Betrieb nehmen. Damit unterstützt RWE seinen Kurs, die Energiewende in der ehemaligen Bergbauregion voranzutreiben.

Quelle