Rheinmetall-Aktie stoppt Verlustserie dank Milliarden-Rüstungsdeals in der EU

Admin User
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Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text ├╝ber der Illustration.

Rheinmetall-Aktie stoppt Verlustserie dank Milliarden-Rüstungsdeals in der EU

Rheinmetalls Aktie stieg am Donnerstag um 1,6 Prozent und beendete damit eine vier Tage andauernde Verlustserie. Der Kursanstieg folgte auf Meldungen über mögliche Rüstungsaufträge im Milliardenvolumen sowie eine positive Prognose für künftige Bestellungen in der gesamten EU.

Der deutsche Rüstungskonzern hatte zuvor einen Rückgang seines Aktienkurses verzeichnet. Doch das Vertrauen der Anleger verbesserte sich, nachdem das Verteidigungsministerium Mittel für Großaufträge freigegeben hatte. Diese Verträge dürften den Jahresumsatz von Rheinmetall steigern, der für dieses Jahr voraussichtlich bei rund 13 Milliarden Euro liegen wird.

Das Unternehmen hatte bereits einen vorübergehenden Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2024 vorhergesagt. Die Unternehmensführung erwartet jedoch eine deutliche Erholung in der zweiten Jahreshälfte, sodass die Bilanz für das Gesamtjahr ausgeglichen ausfallen dürfte. Langfristig bleibt Rheinmetall optimistisch: Bis 2030 könnten EU-Rüstungsaufträge im Volumen von bis zu 300 Milliarden Euro vergeben werden.

Trotz dieser positiven Aussichten belasten weiterhin allgemeine Sorgen die Rüstungsbranche. Die Stimmung an den Märkten wird durch Befürchtungen gedämpft, China könnte die Ausfuhr seltener Erden stoppen. Ein solcher Schritt wäre eine Reaktion auf die zunehmenden Handelsspannungen mit den USA.

Die neuen Aufträge und die EU-Pläne für höhere Verteidigungsausgaben geben Rheinmetall eine solide finanzielle Perspektive. Sollten die Geschäfte zustande kommen, würden sie die Position des Konzerns in den kommenden Jahren deutlich stärken. Dennoch könnten externe Risiken – wie Handelskonflikte oder Lieferkettenstörungen – weiterhin die gesamte Branche beeinträchtigen.