RE 47-Ausfall: Pendler zwischen Remscheid und Düsseldorf leiden unter maroder Zugflotte
Jana BraunRE 47-Ausfall: Pendler zwischen Remscheid und Düsseldorf leiden unter maroder Zugflotte
Pendler zwischen Remscheid und Düsseldorf über den Solinger Hauptbahnhof müssen weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Seit Monaten fällt der Regional-Express RE 47 aus, was Fahrgäste zwingt, ihre Pläne umzustellen. Viele steigen früher in Züge, um Verspätungen durch die anhaltenden Zugausfälle abzufedern.
Die Abschaffung des RE 47 hat Reisende mit kaum verlässlichen Alternativen zurückgelassen. Veraltete Triebwagen auf der Strecke fallen immer wieder aus, was zu weiteren Ausfällen und Verspätungen führt. Die Unzuverlässigkeit treibt manche Pendler dazu, auf das Auto umzusteigen – ein Rückschlag für die Verkehrswende.
Leon Kröck, Verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, kritisiert den Einsatz kürzlich ausgemusterter Züge auf der Strecke. Er sieht in der veralteten Wagenflotte einen Teil des Problems. Die Partei fordert nun dringende Maßnahmen, um die Züge bis 2028 durch moderne batterieelektrische Triebzüge (BEMU) zu ersetzen.
Die Umstellung der Linien RE 47 und S7 auf BEMUs gilt als entscheidend für die Modernisierung der Flotte. Zudem würde sie durchgehende Verbindungen ohne Umstieg nach Düsseldorf ermöglichen. Die Grünen bestehen darauf, dass der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) diesen Prozess führen muss, um pünktliche und moderne Verbindungen bis zum Stichtag zu gewährleisten.
Die Partei betont, dass sofortige Schritte nötig sind, um aus der Verkehrswende mehr als nur Absichtserklärungen zu machen. Ohne zuverlässige Zugverbindungen werden Pendler weiterhin mit Verspätungen kämpfen – und möglicherweise weiter das Auto dem Zug vorziehen. Der geplante Wechsel zu BEMUs soll das Vertrauen in das Schienennetz wiederherstellen.






