Razzia in Goch und Emmerich deckt illegale Beschäftigung in Nagelstudios und Gastronomie auf
Theo SchmitzRazzia in Goch und Emmerich deckt illegale Beschäftigung in Nagelstudios und Gastronomie auf
Gemeinsame Kontrollen in Goch und Emmerich am Rhein decken multiple Fälle illegaler Beschäftigung auf
Bei einer gemeinsamen Razzia in Goch und Emmerich am Rhein sind mehrere Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht aufgedeckt worden. Am 28. Januar 2025 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zusammen mit der örtlichen Polizei und der Ausländerbehörde die Aktion durch. Im Fokus standen Betriebe, die im Verdacht standen, gegen Arbeits- und Meldepflichten zu verstoßen.
Die FKS arbeitete dabei mit der Kreispolizeibehörde Kleve und dem Ausländeramt zusammen und prüfte insbesondere, ob Arbeitgeber ihre Sozialabgaben ordnungsgemäß abführten, den Mindestlohn zahlten und Sozialleistungsbetrug vermeiden. Zudem wurde nach ausländischen Beschäftigten ohne gültige Papiere gesucht.
Im Rahmen der Kontrollen entdeckten Zollbeamte sechs Personen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, die in Nagelstudios und Gastronomiebetrieben arbeiteten – allesamt ohne erforderliche Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis. Gegen die Betroffenen sowie ihre Arbeitgeber wurden daraufhin Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts und der Förderung illegaler Beschäftigung eingeleitet.
Das Ausländeramt wird nun über das weitere Vorgehen in Bezug auf den Aufenthaltsstatus der Betroffenen entscheiden. Die Aktion hat rechtliche Konsequenzen für die an illegalen Beschäftigungspraktiken Beteiligten zur Folge. Die Behörden werden die Lage weiter bewerten, wobei mögliche Auswirkungen auf Aufenthaltstitel und künftige Arbeitserlaubnisse geprüft werden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeits- und Einwanderungsvorschriften in der Region durchzusetzen.






