Rasante Verfolgungsjagd in Düsseldorf nach gescheiterter Routinekontrolle
Theo SchmitzRasante Verfolgungsjagd in Düsseldorf nach gescheiterter Routinekontrolle
Routine-Kontrolle eskaliert zu rasanter Verfolgungsjagd in Düsseldorf
Eine gewöhnliche Verkehrskontrolle entwickelte sich am Montag in Düsseldorf zu einer spektakulären Verfolgungsjagd. Die Polizei wollte einen Audi wegen eines Gurtverstoßes anhalten – doch der Fahrer flüchtete mit gefährlich hoher Geschwindigkeit. Das Ganze endete mit zwei Festnahmen, während ein Verdächtiger weiterhin flüchtig ist.
Die Jagd begann, als Beamte der Wache Mörsenbroich den Audi auf der Münsterstraße entdeckten. Statt anzuhalten, gab der Fahrer plötzlich Gas, raste durch mehrere rote Ampeln und erreichte Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Zur Unterstützung wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um das Fahrzeug aus der Luft zu verfolgen.
Später wurde der Audi verlassen in einem Feld bei Essen-Kettwig aufgefunden. Alle drei Insassen waren zu Fuß geflohen, doch die Polizei konnte zwei von ihnen schnell festnehmen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 19-jährigen Deutschen und einen 17-jährigen Syrer. Der dritte Beteiligte ist weiterhin auf der Flucht, während die Ermittler klären, warum das Fahrzeug zurückgelassen wurde.
Wie sich herausstellte, war der Audi mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs. Das Fahrzeug wurde inzwischen sichergestellt und wird weiter untersucht.
Nach der Verfolgungsjagd sitzen zwei Verdächtige in Gewahrsam, während nach dem dritten weiterhin gefahndet wird. Die gestohlenen Nummernschilder und das rücksichtslose Fahrverhalten des Mannes werfen Fragen nach dem Motiv für die Flucht auf. Die Polizei ermittelt weiter.






