24 May 2026, 14:16

Polizei Werdohl deckt bei europaweiten Verkehrskontrollen Drogenfahrten und Gurtverstöße auf

POL-MK: Alkohol- und Drogenkontrollen ergaben mehr...

Polizei Werdohl deckt bei europaweiten Verkehrskontrollen Drogenfahrten und Gurtverstöße auf

Polizei in Werdohl führt gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Aktion durch

Die Polizei in Werdohl hat an zwei Tagen gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Kampagne durchgeführt. Im Fokus standen Alkohol, Drogen und andere Verkehrsverstöße. Bei den Kontrollen wurden fast 200 Fahrzeuge angehalten, wobei zahlreiche Verstöße aufgedeckt wurden.

Die Überprüfungen fanden am Donnerstag und Freitag im Rahmen der ROADPOL-Initiative statt, die sich europaweit gegen Alkohol- und Drogenfahrten engagiert. Allein am Donnerstag kontrollierten die Beamten 117 Fahrzeuge. Dabei wurden zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein gestellt, eine wegen fehlender Versicherung sowie drei Meldungen wegen Drogenkonsums am Steuer. Zudem wurden 84 weitere Verstöße registriert.

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Am Freitag folgten Kontrollen bei 68 weiteren Fahrzeugen. Hier kam es zu zwei Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein, einer wegen fehlender Pflichtversicherung und fünf Meldungen wegen Drogendelikten. Zusätzlich wurden 43 Verstöße dokumentiert, darunter 60 Fälle von nicht angelegten Sicherheitsgurten bei Fahrern oder Mitfahrern sowie 21 Fälle von unsachgemäß gesicherten Kindern.

Während der Aktion bedankten sich Passanten bei den Beamten für ihre Arbeit. Die Polizei wies im Nachgang darauf hin, dass Sicherheitsgurte Leben retten – selbst auf kurzen Strecken. Ein nicht angeschnallter Mitfahrer könne bei einem Unfall zu einem gefährlichen Geschoss werden und andere Insassen schwer verletzen.

Das Polizeipräsidium Märkischer Kreis bittet Medienvertreter, Anfragen an die Pressestelle zu richten. Die Kontaktdaten lauten: Telefon 02371 9199-1220 bis -1222 oder [email protected]. Die Behörden appellieren weiterhin an alle Autofahrer, die Verkehrsregeln einzuhalten und die Sicherheit im Straßenverkehr stets vorrangig zu behandeln.

Quelle