Polizei stoppt extrem überladenen 118-Tonnen-Lkw auf der A2
Ende März führte die Polizei eine groß angelegte Kontrolle auf der Autobahn A2 durch. Die Aktion richtete sich gegen Schwerlastverkehr, um Überladung zu verhindern und Brücken vor Schäden zu schützen. Innerhalb von zwei Tagen überprüften Beamte mehr als 100 Lkw und deren Fahrer.
Die Kontrollen fanden zwischen dem 31. März und 1. April am Rastplatz Kolberg bei Hannover statt. Insgesamt wurden 107 Fahrzeuge mit 132 Personen im Rahmen der Operation überprüft.
Ein Lkw, der eine schwere Kabeltrommel transportierte, war extrem überladen. Das Fahrzeug wog 118 Tonnen – 195 Prozent über dem gesetzlich zulässigen Limit. Der Fahrer behauptete, über eine Sondergenehmigung für die Ladung zu verfügen, doch diese galt nicht für die gewählte Route. Die Behörden stellten einen Bußgeldbescheid aus und untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt.
Insgesamt wurden neun Fahrzeuge wegen schwerwiegender Verstöße an der Weiterfahrt gehindert. Zudem erstatteten die Beamten zwei Strafanzeigen wegen Missbrauchs von Kennzeichen. Weitere 39 Bußgeldbescheide wurden wegen anderer Vergehen ausgestellt.
Ziel der Kontrolle war es, die Gefahren durch überladene Lkw auf Autobahnen zu verringern. Neun Fahrer mussten ihre Fahrt abbrechen, andere erhielten Geldstrafen oder müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden betonten, wie wichtig die Einhaltung der Vorschriften sei, um Unfälle und strukturelle Schäden an Brücken zu vermeiden.






