Polizei Siegen stoppt Motorrad-Raser auf der gefährlichen B 62
Polizei Siegen-Wittgenstein führt Motorrad-Sicherheitskontrollen durch
Am Donnerstag, dem 24. Juli, führte die Polizei in Siegen-Wittgenstein eine groß angelegte Verkehrssicherheitsaktion für Motorradfahrer durch. Die Kontrollen fanden entlang der Bundesstraße B 62 statt, einem Abschnitt, der für häufige Unfälle mit Bikern bekannt ist. Ziel der Beamten war es, die Unfallzahlen zu senken und dafür zu sorgen, dass Motorradfahrer sicher nach Hause kommen.
Die Aktion war Teil der Kampagne #LEBEN und konzentrierte sich besonders auf die sogenannte „Applaus-Kurve“ – einen beliebten Treffpunkt für Motorradfahrer. Um auf die Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen, stellte die Polizei ein großes #LEBEN-Schild auf. Obwohl alle überprüften Motorräder mangelfrei waren, gaben die Beamten den Fahrern dennoch Hinweise zu Schutzkleidung und verantwortungsvollem Fahren.
Auch Geschwindigkeitskontrollen gehörten zu den Maßnahmen. Ein Radargerät registrierte 24 Verstöße, die zu 22 schriftlichen Verwarnungen und zwei offiziellen Anzeigen führten. Die Aktion erfolgte vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden Entwicklung: Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2025 verunglückten sieben Motorradfahrer auf dieser Strecke, teilweise mit lebensbedrohlichen Verletzungen.
Die Rückmeldungen der Biker fielen durchweg positiv aus – viele schätzten die Möglichkeit, sich über Sicherheitsthemen auszutauschen. Die Polizei wertete den Tag als Erfolg und betonte, dass offene Gespräche das Bewusstsein für Risiken schärften.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Gefahren auf der B 62, wo sich in diesem Jahr bereits mehrere schwere Unfälle ereignet haben. Durch die Kombination von Kontrollen und Aufklärung hoffen die Behörden, Raserei einzudämmen und künftige Verletzungen zu verhindern. Die #LEBEN-Kampagne wird auch weiterhin für mehr Sicherheit im Motorradverkehr in der Region werben.






