NRW investiert 150 Millionen Euro im Kampf gegen Armut und soziale Not
Theo SchmitzNRW investiert 150 Millionen Euro im Kampf gegen Armut und soziale Not
Im Dezember 2022 startete die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf ihrer Armutskonferenz den „Kraftpakt NRW – Gemeinsam gegen Armut“. Die Initiative stellt rund 150 Millionen Euro bereit, um Menschen in sozialer Not zu unterstützen und die kommunalen Sozialdienste zu stärken.
Die Verteilung der Mittel erfolgte nach der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner, die auf Grundsicherung angewiesen sind. Kreisfreie Städte erhielten 79 Euro pro Berechtigtem, kreisangehörige Städte und Gemeinden 63 Euro und Kreise 16 Euro. Die kreisfreie Stadt Solingen bekam auf Basis der Zahlen von 2021 einen Betrag von 1.419.009,14 Euro zugewiesen.
Fast einen Monat nach der Ankündigung erhielten 396 Städte und Gemeinden sowie 31 Kreise die Freigabe für die Gelder. Den Kommunen wurde dabei große Flexibilität eingeräumt: Sie können die Mittel für Betriebskosten, Notfallfonds, Honorare für Fachkräfte, die Unterstützung von Ehrenamtlichen oder Informationsmaterial einsetzen.
Das Programm ermöglicht es den lokalen Behörden, dringende soziale Bedarfe zu decken. Jede Kommune kann die Gelder entsprechend der vordringlichsten Prioritäten vor Ort verwenden. Die Auszahlungen spiegeln die unterschiedlichen Bedarfslagen in der Region wider.
