Neues inklusives Fußballteam in Kaarst bringt Menschen durch Sport zusammen
Nina HerrmannNeues inklusives Fußballteam in Kaarst bringt Menschen durch Sport zusammen
In Kaarst startet ein neues inklusives Fußballteam – mit dem Ziel, Menschen durch Sport zusammenzubringen
Das Projekt wird von Markus Bausch geleitet, einem Trainer, der sich in Neuss einen Namen gemacht hat, wo er Mannschaften aufbaute, die Freundschaft über Leistung stellten. Sein neues Engagement in Kaarst stößt bereits jetzt auf großes Interesse bei Spielern und Unterstützern.
Bauschs Leidenschaft für inklusiven Fußball begann mit seinem Sohn Collin, der das Down-Syndrom hat. Diese persönliche Erfahrung motivierte ihn, in Neuss Teams zu entwickeln – etwa in Zusammenarbeit mit Vereinen wie dem BV Weckhoven und der DJK Rheinkraft. Sein Ansatz betont Menschlichkeit, Verständnis und Zusammenhalt statt Konkurrenzdenken.
Nun hat Bausch sich dem SG Kaarst angeschlossen, um dort ein ähnliches Team aufzubauen. Athanassios "Saki" Fountas, Vertreter des Vereins, schätzt Bauschs Arbeit und möchte dessen Erfolgskonzept nach Kaarst bringen. Das neue Team zählt derzeit sieben Mitglieder und spielt im Format "Sechs plus Eins" – eine Spielform, die speziell auf Inklusion ausgelegt ist.
Der Verein plant, die Mannschaft auf zwölf Spieler zu erweitern, um an Turnieren teilnehmen zu können. Um die Hürden niedrig zu halten, beträgt der monatliche Mitgliedsbeitrag nur einen Euro. Zudem werden Sponsoren gesucht, um das Wachstum des Teams zu unterstützen. Interessierte finden weitere Informationen unter [email protected] oder unter der Telefonnummer 0151 / 64 61 99 68. Aktuelle Entwicklungen werden auch auf Facebook und Instagram geteilt.
Fountas ist überzeugt, dass Bauschs Erfahrung dem Projekt zum Durchbruch verhelfen wird. Ziel ist es, einen offenen Raum zu schaffen, in dem alle – unabhängig von ihren Fähigkeiten – Freude am Fußball haben können.
Das inklusive Fußballteam in Kaarst steht neuen Mitgliedern und Förderern offen. Mit günstigen Beiträgen und einem starken Gemeinschaftsgedanken hofft der Verein auf schnelles Wachstum. Das Projekt spiegelt Bauschs langjährige Überzeugung wider: Fußball sollte Menschen verbinden, nicht spalten.






