Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Studierendenstress
Tobias SchwarzNeuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Studierendenstress
Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Er tritt sein Amt in einer Zeit an, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sind – von einer massiven Wohnungsnot bis hin zu finanziellen Sorgen. Wie viele Erstsemester beschreibt er diesen Neuanfang als sowohl aufregend als auch anspruchsvoll.
Pollmann ist erst kürzlich in die Stadt gezogen und lernt noch die Straßen kennen. Seine ersten Wochen waren geprägt von den Vorbereitungen auf das kommende Semester. Mit großer Vorfreude möchte er Studierende treffen und sie in allen Lebensbereichen unterstützen.
Die Wohnungskrise in Köln hat etwa 2.500 Studierende auf Wartelisten für Plätze in Studentenwohnheimen zurückgelassen. Manche von ihnen müssen nun obdachlos werden – besonders betroffen sind dabei Personen mit ausländisch klingenden Namen. Doch nicht nur die Wohnsituation bereitet Sorgen: Viele machen sich auch Gedanken über den Klimawandel und wirtschaftliche Unsicherheiten.
Um mit den Studierenden in Kontakt zu treten, hat Pollmann eine wöchentliche Tradition ins Leben gerufen. Jeden Dienstag lädt er sie nach dem Gottesdienst zum gemeinsamen Essen ein. Sein Ziel ist es, für alle da zu sein, die Hilfe brauchen – sei es bei persönlichen Problemen oder finanziellen Engpässen.
Der neue Seelsorger übernimmt sein Amt in einer schwierigen Zeit für Studierende. Angesichts von Wohnungsmangel und finanziellen Belastungen wird seine Rolle sowohl geistliche als auch praktische Unterstützung umfassen. Mit seinen wöchentlichen Mittagessen und einer Politik der offenen Tür möchte er in unsicheren Zeiten Stabilität bieten.






