11 May 2026, 00:16

Münster stärkt Demokratie durch neue Partnerschaft zwischen Stadt und Polizei

Eine große Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner mit der Aufschrift "Lokale Solidarität" eine Straße entlang, neben einem Streifenwagen geparkt, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Münster stärkt Demokratie durch neue Partnerschaft zwischen Stadt und Polizei

Münster startet langfristige Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung und Polizei zur Stärkung des Zusammenhalts in benachteiligten Stadtteilen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt hat am 1. September 2023 offiziell eine Initiative mit dem Namen „Demokratie stärken“ ins Leben gerufen, die von Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf unterzeichnet wurde. Das Vorhaben baut auf einem bewährten Modell aus dem Stadtteil Coerde auf und soll nun flächendeckend in der gesamten Stadt umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen Quartiere, die mit Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut kämpfen. Ziel ist es, durch gemeinsame Anstrengungen die demokratische Teilhabe zu fördern und die Lebensbedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Kathrin Freund, die bisher das Coerde-Projekt geleitet hat, übernimmt nun die Leitung des ausgeweiteten stadtweiten Programms.

Regelmäßige „Quartiersspaziergänge“ sollen Anwohner:innen, Verantwortliche aus der Verwaltung und lokale Initiativen zusammenbringen, um Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Ergänzt werden diese durch Aktionstage, bei denen konkrete Themen wie Lärmbelastung oder Sicherheit – organisiert mit Partnern vor Ort – angegangen werden.

Präventive Maßnahmen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle: Sportveranstaltungen, Dialogforen und weitere Aktivitäten sollen Integration und bürgerschaftliches Engagement fördern. Stadt und Polizei arbeiten dabei unter dem Motto „Vor Ort Flagge zeigen für die Demokratie“ mit zusätzlichen Netzwerkpartnern zusammen.

Interessierte, die sich einbringen oder die Initiative unterstützen möchten, können sich für weitere Informationen an die Stadtverwaltung oder die Polizei wenden.

Die Partnerschaft steht für einen strukturierten Ansatz, soziale Herausforderungen durch Bürgerbeteiligung zu bewältigen. Indem das Coerde-Modell auf die ganze Stadt übertragen wird, will Münster nachhaltige Verbesserungen in den Stadtteilen erreichen, die besondere Unterstützung benötigen. Erste Schritte umfassen direkte Dialogformate und gezielte Projekte, um Vertrauen aufzubauen und die Teilhabe zu stärken.

Quelle