23 April 2026, 14:19

Messerangriff in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchter Tötung festgenommen

Polizeiauto auf einer Straße neben einem Gebäude geparkt, mit zwei Helmen tragenden Personen und einer weißen Abdeckung im Hintergrund, was auf eine Tatortuntersuchung hindeutet.

Messerangriff in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchter Tötung festgenommen

Ein 35-jähriger Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft ist nach einem mutmaßlichen Messerangriff auf einen anderen Mann in Duisburg festgenommen worden. Die Tat ereignete sich am Samstagabend gegen 18:30 Uhr in der Oststraße. Die Behörden gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus und ermitteln nun zu den Hintergründen und Motiven der Auseinandersetzung.

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Der Vorfall begann, als der Beschuldigte, ein Duisburger Einwohner, in einen Streit mit einem 38-jährigen Mann geriet. Im Verlauf der Konfrontation soll der 35-Jährige ein Messer gezogen und sein Opfer mehrfach erstochen haben. Mehrere Passanten griffen daraufhin ein und stoppten den Angriff, bevor weitere Verletzungen entstanden.

Der Verletzte wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei traf am Tatort ein und nahm den Verdächtigen in Gewahrsam. Am Sonntag erließ ein Richter des Duisburger Amtsgerichts einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.

Als Reaktion auf den Angriff bildete die Duisburger Polizei eine Sonderkommission unter Leitung der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler untersuchen nun die Umstände, die zur Messerattacke führten, sowie mögliche Motive des Täters.

Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Das Opfer befindet sich weiterhin im Krankenhaus, seine Verletzungen gelten jedoch als nicht tödlich. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Auseinandersetzung oder zu den Beteiligten bekannt gegeben.

Quelle