26 March 2026, 18:10

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld, die Papiertüten halten, mit Vorräten auf dem Boden und einer Tafel mit Text links, vor einem Hintergrund aus Zäunen, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und dem Himmel.

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer

Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet

Diese Woche hat in Lünen eine neue Fortbildungsreihe für freiwillige Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert vom Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt startete das Programm am 26. März 2026 mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung. Die Initiative soll Menschen unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besonderen Beistand benötigen.

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung standen Pflegeeltern, die ehrenamtlich Vormundschaften oder Betreuungsaufgaben übernehmen. Die Teilnehmer erhielten einen Überblick über ihre Rechte, Pflichten und den rechtlichen Rahmen ihrer Tätigkeit. Zudem bot die Veranstaltung Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

Die Anwesenden betonten den großen Bedarf an klareren Informationen, besserer Vernetzung und kontinuierlicher Begleitung in ihrer Arbeit. Die Stadt plant, dies in den kommenden Monaten durch weitere, detailliertere Schulungsmodule auszubauen. Langfristig könnte das Programm auch auf andere ehrenamtlich Engagierte in der Gemeinde ausgeweitet werden.

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Die Schulungsreihe ist eine gemeinsame Initiative der Koordinierungsstelle Vormundschaften Lünen, eines unabhängigen Trägers der Jugendhilfe und des örtlichen Familiengerichts. Ähnliche Angebote in Nordrhein-Westfalen umfassen zertifizierte Vormundschaftsprogramme des Kommunalen Bildungswerks e.V. sowie kostenlose Online-Schulungen des VAMV NRW, wobei regionale Unterschiede weiterhin begrenzt sind.

Ziel der Reihe ist es, die Kompetenzen und das Selbstvertrauen der Teilnehmenden in ihren Aufgaben zu stärken. Durch die Sensibilisierung für ehrenamtliches Engagement hofft die Stadt, mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen. Mit der Weiterentwicklung des Programms sind zusätzliche Module und eine breitere Öffentlichkeitsarbeit geplant.

Quelle