10 June 2026, 00:34

Lüdenscheider Kunststoffinstitut erhält dritten Stern für Zukunftsprojekt im Werkzeugbau

Start für das "Werkzeugbauen der Zukunft"

Lüdenscheider Kunststoffinstitut erhält dritten Stern für Zukunftsprojekt im Werkzeugbau

Das Kunststoffinstitut Lüdenscheid hat für sein Projekt „Werkzeugbau der Zukunft“ den dritten Stern der Regionale 2025 Südwestfalen erhalten. Die Initiative zielt darauf ab, die heimische Werkzeug- und Formenbauindustrie gegen wachsende Herausforderungen wie Kostendruck, enge Terminvorgaben und globale Konkurrenz zu wappnen. Mit rund 2,16 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der EU wird das Vorhaben unterstützt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Branche des Werkzeug- und Formenbaus in Südwestfalen steht unter Druck: Unternehmen kämpfen mit steigenden Kosten, kürzeren Lieferzeiten und der Verlagerung von Produktion ins Ausland. Gleichzeitig verändern neue Anforderungen an Digitalisierung und Nachhaltigkeit die Spielregeln der Branche.

Das Projekt „Werkzeugbau der Zukunft“ will hier gegensteuern – mit frischen Strategien, moderner Infrastruktur und spezialisiertem Know-how für die Betriebe. Kernstück ist eine digitale Plattform, auf der Unternehmen Ideen austauschen, Unterstützung erhalten und gemeinsam Innovationen vorantreiben können. Ziel ist es, neue, digital gestützte Geschäftsmodelle zu entwickeln, um im Wettbewerb zu bestehen.

Die Finanzierung kommt aus zwei Quellen: dem Land Nordrhein-Westfalen und dem EFRE der EU. Die insgesamt 2,16 Millionen Euro fließen in Forschung, Wissenstransfer und praktische Werkzeuge für die beteiligten Firmen.

Mit der Verleihung des dritten Sterns der Regionale 2025 geht das Projekt nun mit klaren Zielen in die Umsetzung. Es bietet Unternehmen einen strukturierten Rahmen, um sich anzupassen, zu innovieren und in einem sich wandelnden Markt die Nase vorn zu behalten. Die Förderung und die digitale Plattform sollen dabei eine zentrale Rolle für die Zukunft der Branche spielen.

Quelle