26 March 2026, 22:10

Literarischer Abend in Duisburg erkundet migrantische Identität und Selbstfindung

Offenes Buch mit einer Skizze von verschiedenen Menschen auf einer Seite, das auf einer flachen Oberfläche mit sichtbarem Text liegt.

Literarischer Abend in Duisburg erkundet migrantische Identität und Selbstfindung

Ein literarischer Abend mit dem Titel "Ein Dialog über die Suche nach sich selbst" findet am Dienstag, dem 4. November, um 18 Uhr in Duisburg statt. Die Autorinnen Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke sprechen darüber, wie ihre Romane migrantische Identität, Herkunft und den Einfluss von Hautfarbe auf die persönliche Entwicklung erkunden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe DIALOG, die von lokalen Kulturinstitutionen unterstützt wird.

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Der Abend umfasst Lesungen und Gespräche über zwei aktuelle Romane: In Raphaëlle Reds "Adikou" geht es um eine junge Frau, die zwischen Frankreich, Togo und den USA hin- und hergerissen ist und nach Zugehörigkeit sucht. Kathrin Schrockes "Weiße Tränen" erzählt von einem 16-Jährigen, der sich mit Alltagsrassismus auseinandersetzt und gleichzeitig seine eigenen Privilegien hinterfragt.

Anabelle Assaf wird die Diskussion moderieren und die Autorinnen durch Themen wie Selbstfindung und gesellschaftliche Erwartungen führen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Herkunft und Äußeres die Identität prägen – insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund.

Der Eintritt kostet 5 Euro, zahlbar in bar an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist erforderlich, entweder über die Veranstaltungswebsite oder telefonisch unter 0203 / 283 2640. Das Programm entsteht in Kooperation zwischen literaturgebiet.ruhr und dem Zentrum für Erinnerungskultur und wird von der NRW-Stiftung gefördert.

Der Abend bietet die Gelegenheit, direkt von Red und Schrocke zu hören, wie sie literarisch mit Fragen der Identität umgehen. Ihre Romane greifen reale Erfahrungen von Migration, Privilegien und kultureller Zerrissenheit auf. Die Diskussion findet im veranstaltenden Haus statt, die Türen öffnen pünktlich zum Beginn.

Quelle