KSI löst mit gewalttätigem Witz über schwangere Frauen Empörung aus
„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach gewalttätigem Witz über schwangere Frauen in die Kritik
Ein wiederaufgetauchtes Video zeigt den Britain’s Got Talent-Juror KSI, wie er einen gewalttätigen „Scherz“ über schwangere Frauen macht – und löst damit eine Welle der Empörung aus. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, sorgt nun bei Initiativen gegen häusliche Gewalt für scharfe Verurteilung. KSI, mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji, wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt.
Die umstrittene Äußerung fiel während eines Gesprächs mit seiner Mutter, die ihn zur Verhütung ermahnte. Daraufhin antwortete er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich dem Baby einfach eins.“ Das inzwischen gelöschte Video entstand vor fast einem Jahrzehnt. Eine KSI-nahe Quelle erklärte: „Er blickt auf diese Zeit mit tiefem Bedauern zurück und erkennt, dass seine Worte sowohl dumm als auch falsch waren.“ Trotz der Entschuldigung hat die Aussage die Kritik am 31-jährigen Influencer neu entfacht.
Die Hilfsorganisation Women’s Aid, eine führende Initiative gegen häusliche Gewalt, verurteilte die Bemerkung scharf. Eine Sprecherin betonte: „Solche Äußerungen sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Witz gemeint sind. Schwangere Frauen sind einem besonders hohen Risiko von häuslicher Gewalt ausgesetzt, was solche ‚Scherze‘ umso schädlicher macht.“
Es ist nicht das erste Mal, dass KSI mit öffentlicher Kritik konfrontiert wird. 2023 kündigte er eine Social-Media-Pause an, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Die wiederholten Kontroversen werfen Fragen über seine Rolle als Juror in einer familienfreundlichen Show wie Britain’s Got Talent auf.
Das wiederveröffentlichte Video setzt KSI erneut unter Druck. Aktivistinnen gegen häusliche Gewalt unterstreichen die Schwere seiner Worte angesichts der besonderen Schutzbedürftigkeit schwangerer Frauen. Unterdessen begleiten den Influencer seine früheren Skandale weiter – während er eine prominente Position in der Unterhaltungsbranche einnimmt.






