Kreis Mettmann nutzt Luftbildthermografie gegen Energieverschwendung in Gebäuden
Tobias SchwarzKreis Mettmann nutzt Luftbildthermografie gegen Energieverschwendung in Gebäuden
Ein Kreis in Nordrhein-Westfalen geht neue Wege im Kampf gegen Energieverschwendung in Gebäuden. Der Kreis Mettmann führt eine umfassende Bestandsaufnahme seiner Gebäudestrukturen mithilfe der Luftbildthermografie durch. Diese Methode deckt die Energieeffizienz weitaus präziser auf, als es mit bloßem Auge möglich wäre.
Ziel der Erhebung ist es, Einsparpotenziale und bauliche Schwachstellen in den örtlichen Gebäuden zu identifizieren. Dazu werden Flugzeuge mit Spezialkameras eingesetzt, die Wärmebilder aufnehmen, um Ineffizienzen aufzuspüren.
Andere Kommunen haben bereits Erfahrungen mit der Luftbildthermografie gesammelt und ihre Erkenntnisse weitergegeben. Mettmann hat Datenschutzbedenken ausgeräumt, um sicherzustellen, dass die Erhebung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Doch nach wie vor hemmt das langsame Tempo bei Gebäudesanierungen die Erreichung der Klimaziele.
Der Kreis erwartet, dass die Untersuchung klare Daten liefert, wo Handlungsbedarf besteht. Diese Informationen könnten Sanierungen beschleunigen und die Energieverschwendung verringern. Die Initiative könnte zudem als Vorbild für andere Regionen dienen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
