Kölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege, Bus-Ersatzverkehre und Straßenprojekte trotz Personalmangel
Jana BraunKölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege, Bus-Ersatzverkehre und Straßenprojekte trotz Personalmangel
Verkehrsausschuss Köln berät über Straßenprojekte, Radwege und Busverbindungen
Diese Woche kam der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr zusammen, um über Straßenbauvorhaben, die Aufwertung der Radinfrastruktur und Busverbindungen zu entscheiden. Zu den zentralen Beschlüssen gehörten die Sicherstellung von Ersatzverkehren für die Buslinie S11 sowie die Verabschiedung eines gekürzten Maßnahmenprogramms für 2026. Personalknappheit und rechtliche Rückschläge verzögern jedoch einige Pläne.
Zu Beginn der Sitzung stimmte der Ausschuss Teilen eines Antrags zu, der Ersatzverkehre für die Buslinie S11 garantieren soll. Einstimmig unterstützten die Mitglieder die Forderung, dass Stadt und Bezirk bei Störungen alternative Verkehrsmittel bereitstellen müssen.
Ein weiteres Thema waren Personalengpässe: Aktuell ist die einzige Fachkraft im Bereich der statischen Verkehrssteuerung abwesend. Diese Personalknappheit bremst die Fortschritte bei Straßeninstandhaltungsprojekten und erschwert die Planung.
Für die Buchholzstraße entschied sich der Ausschuss für Variante 1, die den Großteil der bestehenden Verkehrsführung beibehält. Auf der Paffrather Straße zwischen Reuterstraße und Stationsstraße werden hingegen geschützte Radwege eingerichtet.
Die SPD und die Grünen setzten sich für Änderungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg ein, mit Fokus auf die Verbesserung der Radinfrastruktur. Der stellvertretende Oberbürgermeister Ragnar Migenda gab derweil zu, dass das Radwegeprojekt Hasenweg nach einem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts gescheitert ist.
Die CDU schlug vor, die Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbreitern, um die Zufahrt für Lkw zu erleichtern und die Einbahnstraßenregelung aufzuheben. Die Sanierung der Leverkuser Straße ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen.
Abschließend billigte der Ausschuss das Maßnahmenprogramm 2026–2028, beschränkte den Fokus jedoch vorerst auf die Projekte für 2026.
Trotz Personalmangels und rechtlicher Hürden gab es Fortschritte bei Busverbindungen, Radwegen und Straßenausbau. Die Arbeiten an der Leverkuser Straße beginnen Ende 2027, während das Maßnahmenprogramm 2026 in reduzierter Form voranschreitet. Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Verkehrsentwicklung in den kommenden Jahren prägen.






