08 May 2026, 20:08

Kibbuz-Traum und Amos Oz: Ein literarischer Abend in Bergisch Gladbach

Ein Plakat mit der Aufschrift "Vision für Frieden - Konzeptkarte" mit einer farbcodierten Karte von Israel in fetter schwarzer Schrift.

Kibbuz-Traum und Amos Oz: Ein literarischer Abend in Bergisch Gladbach

Ein literarischer Abend zum Kibbuz-Traum und den Werken von Amos Oz findet im nächsten Monat in Bergisch Gladbach statt

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Unter dem Titel „Der Kibbuz-Traum“ widmet sich die Veranstaltung den idealistischen Gemeinschaften, die die frühe israelische Gesellschaft prägten. Mit Lesungen, Musik und Reflexionen über eine Vision von Gleichheit und gemeinsamer Arbeit wird das Erbe dieser Bewegung lebendig.

Die Kibbuzim entstanden im Heiligen Land lange vor der Gründung Israels im Jahr 1948. Diese kollektiven Siedlungen strebten eine Gesellschaft ohne Geld und Privateigentum an, in der alle Mitglieder gleichberechtigt für das Gemeinwohl arbeiteten. Der Traum zog Idealisten aus aller Welt an – darunter auch den jungen Amos Oz, der mit 15 einem Kibbuz beitrat und später zu einem der bedeutendsten Schriftsteller und Friedensaktivisten Israels wurde.

Am 13. Mai verwandelt sich das Rathaus in Bergisch Gladbach in einen Ort der Erinnerung an dieses Erbe. Heinz D. Haun liest Auszüge aus Oz’ „Zwischen Freunden“, darunter die Geschichte „Esperanto“ – die Erzählung eines Schuhmachers, der eine Esperanto-Gruppe gründen will. Begleitet werden die Lesungen von Live-Musik: Arne Meinhardt an der Ziehharmonika und seine Tochter Anaïs am Cello.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Sie fällt zusammen mit dem israelischen Unabhängigkeitstag, der jährlich am 14. Mai begangen wird – dem Tag, an dem David Ben-Gurion 1948 die Staatsgründung verkündete.

Der Abend verbindet Literatur, Geschichte und Musik, um die Ideale der Kibbuz-Bewegung zu ehren. Die Besucher können Oz’ Geschichten hören und über eine Vision nachdenken, die einst ganze Generationen inspirierte. Die gesammelten Spenden kommen künftigen kulturellen Veranstaltungen in der Stadt zugute.

Quelle