Kempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie man Krisen meistert
Nina HerrmannKempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie man Krisen meistert
Kempen richtet am kommenden Wochenende seinen ersten Tag des Zivilschutzes aus
Die Veranstaltung findet samstags von 10 bis 17 Uhr auf der Kempen Burg statt – einem historischen Ort, der aufgrund seiner Symbolkraft für Sicherheit und Widerstandsfähigkeit ausgewählt wurde. Die Organisatoren möchten damit die Bedeutung der Notfallvorsorge in einer Zeit wachsender Risiken unterstreichen.
Die Stadt Kempen hat sich mit lokalen und bundesweiten Behörden zusammengetan, um das Event auf die Beine zu stellen. Besucher können Einsatzfahrzeuge, Zivilschutzausrüstung und Katastrophenmanagement-Einrichtungen besichtigen. In interaktiven Formaten wird erklärt, wie etwa „Warnleitstellen“ und Notfall-Informationspunkte in Krisensituationen funktionieren.
Bei Live-Vorführungen demonstrieren Einsatzkräfte, wie sie Extremwetter, Stromausfälle und andere Notlagen bewältigen. Familien haben die Möglichkeit, sich an Mitmachaktionen zu beteiligen, während den ganzen Tag über Verpflegungsstände zur Verfügung stehen. Experten geben zudem Tipps zur persönlichen Vorsorge und zu Strategien für den Alltag.
Auf dem Programm stehen auch Fachvorträge zum Management großflächiger Gefahrenlagen. Die Veranstalter betonen, wie wichtig das Verständnis für den Zivilschutz angesichts zunehmender Bedrohungen durch klimabedingte Katastrophen und Infrastrukturausfälle ist.
Der Tag des Zivilschutzes bietet den Bürgern die Gelegenheit, direkt mit Rettungskräften ins Gespräch zu kommen. Bis 17 Uhr erhalten sie praxisnahe Informationen, wie man sich in Krisen schützen kann. Die Teilnehmer nehmen mit einem besseren Verständnis dafür nach Hause, wie moderner Zivilschutz funktioniert – und wie sie sich selbst vorbereiten können.






