18 April 2026, 02:10

Kamp-Lintfort feiert junge Künstler mit Behinderung in neuem Wettbewerb

Gravur eines großen Raums mit stehenden und sitzenden Menschen, Foto Rahmen an den Wänden und Text unten lesend "Gesellschaft zur Förderung der Künste".

Kamp-Lintfort feiert junge Künstler mit Behinderung in neuem Wettbewerb

Neuer Kunstwettbewerb in Kamp-Lintfort gibt jungen Künstlern mit Behinderung eine Bühne

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Ein neuer Kunstwettbewerb in Kamp-Lintfort bietet jungen Künstlern mit Behinderung eine Plattform, um ihre Werke zu präsentieren. Die von Ingrid Stermann organisierte Initiative feiert Kreativität und Selbstbestimmung und belohnt die Teilnehmer mit Preisen und öffentlicher Anerkennung. Das Projekt stößt bereits auf großes Interesse: Fast 30 Künstler haben Beiträge für die Ausstellung und die Preisverleihung eingereicht.

Der Wettbewerb richtet sich an Menschen zwischen 18 und 25 Jahren mit Behinderung und setzt bei Thema, Technik oder Materialien keine Grenzen. Insgesamt 40 Interessierte meldeten sich an, 29 von ihnen reichten 35 Kunstwerke ein. Stermann, Vorsitzende des örtlichen Vereins Engel sind überall, setzte das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen um.

Die zwölf besten Arbeiten werden am 7. November in der Ausstellung Mikado in Der Kulisse auf dem Gelände der Fabrik Heeder gezeigt. Nach der Eröffnung bleiben die Werke vier Wochen lang während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants zu sehen. Besucher können zudem einen Kalender mit den zwölf nominierten Werken für 4,90 Euro oder ein Buch mit allen 35 Beiträgen und Künstlerporträts für 25 Euro erwerben.

Die drei Hauptpreisträger erhalten Tablets und Einkaufsgutscheine. Die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Krefeld ermöglichte die Auszeichnung, die Stermann künftig jährlich veranstalten möchte. Ihr Ziel ist es, einen dauerhaften Kunstpreis zu schaffen, der weiterhin die Talente von Künstlern mit Behinderung in den Fokus rückt.

Die Ausstellung und Preisverleihung bieten jungen Künstlern, die im öffentlichen Raum oft auf Barrieren stoßen, mehr Sichtbarkeit. Durch den Kalender und das Buch wird ihre Reichweite noch erweitert, sodass ihre Werke auch über das Event hinaus wahrgenommen werden. Mit starker Unterstützung aus der Gemeinschaft legt die Initiative den Grundstein für zukünftige Auflagen des Preises.

Quelle