Kabeldiebstahl zerstört Willicher Öko-Ladepark – 60.000 Euro Schaden
Theo SchmitzKabeldiebstahl zerstört Willicher Öko-Ladepark – 60.000 Euro Schaden
Ladepark in Willich nach Kabeldiebstahl schwer beschädigt – 60.000 Euro Schaden
Ein erst kürzlich eröffneter Ladepark in Willich hat durch einen Angriff unbekannter Täter erhebliche Schäden erlitten. Die Angreifer stahlen Kabel von 25 Ladestationen und verursachten damit einen Schaden von rund 60.000 Euro. Die Vandalismusattacke legt einen zentralen Baustein der grünen Verkehrswende der Stadt lahm. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Der Ladepark in der Nähe der Autobahn A44 wurde konzipiert, um vor allem kleinere Gewerbefahrzeuge zu unterstützen – ein wichtiger Schritt im Rahmen von Willichs Bestrebungen, die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten. Die Anlage verfügt über 25 Ladepunkte, darunter 22 Schnellladesäulen, die ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Solarmodule auf dem Dach erzeugen bis zu 120 kW Spitzenleistung und sorgen dafür, dass der Standort komplett mit grüner Energie versorgt wird.
Neben der Lademöglichkeit bietet die Anlage Fahrern eine Lounge mit Kaffee, Snacks und Kunstwerken, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Mehrere Anbieter wie mw autostrom, Tesla, Allego und Electra stehen zur Auswahl, um den Bedürfnissen unterschiedlicher Nutzer gerecht zu werden. Der Ladepark ist eines von mehreren Projekten der Stadt; zusätzlich betreibt das lokale Versorgungsunternehmen 50 weitere Ladepunkte in ganz Willich.
Als Reaktion auf den Angriff werden nun Sofortmaßnahmen ergriffen: Eine Videoüberwachung soll installiert und die Kabel durch Schutzgehäuse gesichert werden. Die Verantwortlichen betonen, dass der Ladepark weiterhin als Vorbildprojekt für die Verknüpfung von Verkehrs- und Energiewende gelte.
Der beschädigte Ladepark soll nach Abschluss der Reparaturarbeiten und der Sicherheitsaufrüstung wiedereröffnet werden. Das übrige Netz aus 50 weiteren Ladepunkten in Willich bleibt uneingeschränkt nutzbar, sodass Fahrer weiterhin Zugang zu grüner Energie haben. Der Vorfall hat die langfristigen Pläne der Stadt, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, nicht gebremst.






