03 April 2026, 16:14

Junge Stimmen für den Frieden: Zweite Jugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel

Eine handgezeichnete Papierrepräsentation einer Gruppe von Menschen auf einer Bühne, einige halten Waffen, mit der Inschrift "Frieden durch Europa" unten.

Junge Stimmen für den Frieden: Zweite Jugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel

Zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche in Hamm-Bockum-Hövel

Am 1. Oktober 2025 fand im Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm-Bockum-Hövel die zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche statt. Über 200 junge Menschen aus ganz Westfalen kamen zusammen, um sich in Vorträgen, Debatten und interaktiven Formaten mit dem friedlichen Zusammenleben in Europa auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung markierte die Rückkehr der Jugendkonferenz nach ihrer Premiere im Vorjahr. Die erste Auflage 2024 hatte sich auf Friedensbildung, Konfliktprävention, Demokratieförderung und europäische Sicherheit konzentriert. Das diesjährige Programm baute auf diesen Themen auf und legte besondere Schwerpunkte auf Extremismusprävention, die europäische Zusammenarbeit sowie die Rolle junger Menschen bei der Friedenssicherung.

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Die Teilnehmer:innen konnten die Diskussionen durch Live-Abstimmungen aktiv mitgestalten und der Konferenz so eine dynamische Note verleihen. Ein Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen, darunter Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG, und Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH. Auch Dr. Andreas Hollstein, Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, und Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, bereicherten den Austausch mit ihren Beiträgen.

Das Format ermöglichte es den jungen Teilnehmenden, die Debatten selbst mitzuprägen. In Workshops und offenen Diskussionen loteten sie aus, wie Demokratie gestärkt und die Zusammenarbeit in Europa gefördert werden kann.

Die Jugendkonferenz bot jungen Menschen eine Plattform, um sich mit zentralen Fragen zu Frieden und Sicherheit auseinanderzusetzen. Durch den Dialog mit Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft sollte die Veranstaltung die nächste Generation zu weiterem Engagement und Austausch anregen. In den kommenden Monaten werden konkrete Folgeinitiativen erwartet.

Quelle