Julio-Iglesias-Museum in Ojén: Warum die Pläne seit Jahren scheitern
Pläne für ein Julio-Iglesias-Museum in Ojén liegen seit Jahren auf Eis
Die Gemeindeverwaltung hat nun bestätigt, dass es derzeit keine Gespräche mit dem Sänger gibt. Das Vorhaben, das von einer früheren Verwaltung ins Leben gerufen wurde, bleibt weiterhin in der Schwebe.
Die Idee für ein Museum zu Ehren von Julio Iglesias entstand unter einer früheren Kommunalregierung. Das dafür vorgesehene Gelände, ursprünglich für das Casa de la Cultura in Ojén bestimmt, steht noch immer leer. Trotz der engen Verbindung des Sängers zur Region wurden die Verhandlungen nach dem Scheitern des ersten Anlaufs nie wieder aufgenommen.
Julio Iglesias ist seit Langem ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Ojén. Er besitzt ein Haus in dem Ort und fungierte 2002 als Festredner auf der Feria de San Dionisio, was bei den Einwohnern bleibenden Eindruck hinterließ. Dennoch lehnte er bereits zweimal lokale Ehrungen ab – sowohl das Museum als auch den Titel eines adoptierten Sohnes der Gemeinde.
Bürgermeister Juan Merino betonte kürzlich, dass es derzeit keine aktiven Gespräche mit Iglesias oder seinen Vertretern gebe. Die Zukunft des Museums bleibt ungewiss, auch wenn der Einfluss des Sängers in Ojén weiterhin spürbar ist.
Der ungenutzte Bauplatz, der einst für das Museum vorgesehen war, steht noch immer leer. Ohne neue Verhandlungen gibt es keine Anzeichen für einen Fortschritt. Vorerst bleibt Julio Iglesias’ Verbindung zu Ojén bestehen – doch ohne ein offizielles Denkmal.






