18 June 2026, 14:07

JFW NRW prangert vernachlässigte Schwimmbäder und falsche Infrastruktur-Förderung an

Schwimmbad oder Schwimmbehälter? - JUNGE FREIE WÄHLER fordern Investitionen in lokale Infrastruktur

JFW NRW prangert vernachlässigte Schwimmbäder und falsche Infrastruktur-Förderung an

JUNGE FREIE WÄHLER (JFW) NRW kritisiert Fehlsteuerung von Infrastrukturmitteln durch Bund und Länder

Die JUNGE FREIE WÄHLER (JFW) NRW wirft der Bundesregierung und der Landesregierung vor, Infrastrukturgelder falsch einzusetzen. Besonders problematisch sei die Situation bei Schwimmbädern in Nordrhein-Westfalen (NRW), wo viele Anlagen geschlossen oder sanierungsbedürftig seien. Die Partei argumentiert, dass innerdeutsche Bedürfnisse zugunsten von Auslandsprojekten vernachlässigt würden – etwa einer 20-Millionen-Euro-Investition in Radwege in Peru im Jahr 2020.

Schwimmbäder in NRW: Maroder Zustand, geschlossene Anlagen In Nordrhein-Westfalen gibt die Situation der Schwimmbäder Anlass zur Sorge: Zahlreiche Hallen- und Freibäder sind stillgelegt oder in schlechtem Zustand. Um dem Mangel an Schwimmkursen entgegenzuwirken, hat das Land fünf Mini-Schwimmbecken in Containerbauweise für 3 Millionen Euro aufgestellt. Die JFW NRW hält diese Lösung jedoch für nicht nachhaltig und fordert bessere Konzepte.

Ertrinkungstote in Deutschland: Eine bleibende Gefahr Ertrinken bleibt ein ernstes Problem in Deutschland. 2023 starben 378 Menschen durch Ertrinken, darunter 16 Kinder unter zehn Jahren und 29 Jugendliche zwischen elf und zwanzig. Ein Fünftel der Grundschulkinder in NRW kann nicht schwimmen – ein Faktor, der die hohe Zahl der Unfälle mitverursacht. Unzureichender oder fehlender Schwimmunterricht gilt als eine der Hauptursachen.

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Forderung nach Priorisierung heimischer Infrastruktur Die JFW NRW drängt sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung zum Handeln. Die Partei verlangt, bestehende Schwimmbäder zu sanieren und instand zu halten. Zudem müsse die heimische Infrastruktur Vorrang vor internationalen Investitionen wie den peruanischen Radwegen haben.

Debatte um nachhaltige Lösungen Die Forderungen der Organisation kommen zu einer Zeit, in der NRW mit Schwimmbadschließungen und steigenden Ertrinkungsrisiken kämpft. Nach der Investition von 3 Millionen Euro in provisorische Containerbecken bleibt die Diskussion über langfristige Lösungen aktuell. Im Fokus steht die Verbesserung des Zugangs zu Schwimmkursen sowie die Sicherstellung funktionsfähiger und sicherer Bäder für die Bevölkerung.

Quelle