03 April 2026, 04:10

Henkel und LyondellBasell revolutionieren WC-Frisch-Käfig mit nachhaltigem Kunststoff

Gemüse in Kunststoffbehältern, eine Gruppe von Menschen, die stehen, Gebäude, Bäume, eine Kartonschachtel und der Himmel.

Henkel und LyondellBasell revolutionieren WC-Frisch-Käfig mit nachhaltigem Kunststoff

Henkel und LyondellBasell entwickeln nachhaltigeren Kunststoffkäfig für WC-Frisch/Bref-Toilettenrandblöcke

Henkel und LyondellBasell haben gemeinsam einen umweltfreundlicheren Kunststoffkäfig für die WC-Frisch/Bref-Feststoffblöcke von Henkel entwickelt. Das neue Design ersetzt herkömmliche erdölbasierte Kunststoffe durch eine Mischung aus recycelten und erneuerbaren Materialien. Damit folgen die Unternehmen einem wachsenden Trend in der Konsumgüterbranche hin zu kohlenstoffarmen Verpackungslösungen.

Die Zusammenarbeit nutzt das CirculenRenew-Portfolio von LyondellBasell, das im Vergleich zu Standard-Kunststoffen den CO₂-Ausstoß um bis zu 44 Prozent reduziert. Beide Unternehmen werden die Innovation auf der K 2025 präsentieren, der weltweit führenden Fachmesse für Kunststoffe und Kautschuk, die vom 8. bis 15. Oktober in Düsseldorf stattfindet.

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Der überarbeitete Kunststoffkäfig besteht zu 30 Prozent aus mechanisch recyceltem Kunststoff und zu 70 Prozent aus biozirkulären Rohstoffen. Diese biologisch basierten Ausgangsstoffe stammen aus Abfallströmen wie Rückständen der Pflanzenölverarbeitung. Das Ergebnis ist eine Drop-in-Lösung, die genauso leistungsfähig ist wie herkömmliche Kunststoffe, aber einen deutlich geringeren CO₂-Fußabdruck aufweist.

Die CirculenRenew-Polypropylen-Typen von LyondellBasell erreichen eine Reduzierung des Produkt-CO₂-Fußabdrucks um bis zu 44 Prozent – gemessen von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor ("Cradle-to-Gate"). Dieser Ansatz entspricht einem branchenweiten Wandel, da auch andere Unternehmen kreislauffähige Verpackungen vorantreiben. So hat Danone im Rahmen der Ellen-MacArthur-Stiftung zugesagt, bis 2025 vollständig auf kreislauffähige Verpackungen umzustellen, während die ReOil®-Anlage von OMV, die seit 2024 in Betrieb ist, Kunststoffabfälle wieder in Rohstoffe für neue Verpackungen verwandelt.

Auch Elopak, Orkla Home and Personal Care und Dow haben kürzlich Kartonverpackungen auf den Markt gebracht, die recyceltes Polyethylen mit biozirkulären Polymeren kombinieren. INEOS Olefins & Polymers in Frankreich hat erstmals Lieferungen von Pyrolyseöl erhalten – ein weiterer Schritt zur Herstellung recycelter Polymere aus Abfällen. Diese Entwicklungen spiegeln den branchenweiten Trend wider, die Abhängigkeit von erdölbasierten Kunststoffen in verschiedenen Sektoren zu verringern.

Die neue Lösung von Henkel und LyondellBasell wird auf der K 2025 vom 8. bis 15. Oktober in Düsseldorf ausgestellt. Fachbesucher erhalten dort einen direkten Einblick, wie erneuerbare und recycelte Materialien herkömmliche Kunststoffe ersetzen können, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Der Kunststoffkäfig für Henkels Toilettenrandblöcke zeigt, wie recycelte und biobasierte Materialien Emissionen senken können, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Da auch Unternehmen wie Danone, OMV und INEOS ähnliche Projekte vorantreiben, gewinnt der Wandel hin zu kreislauffähigen Verpackungen weiter an Fahrt. Die Lösung wird auf der K 2025 für kommerzielle Begutachtungen verfügbar sein und dient als praxisnahes Beispiel für kohlenstoffärmere Alternativen in der Konsumgüterbranche.

Quelle