25 March 2026, 12:09

Henkel leidet unter explodierenden Kosten durch hohe Ölpreise und warnt vor Folgen

Liniengraph, der reduzierte zukünftige Ölimport-Erwartungen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel leidet unter explodierenden Kosten durch hohe Ölpreise und warnt vor Folgen

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise

Die steigenden Ölpreise treiben bei Henkel die Ausgaben für Materialien, Lieferketten und Logistik in die Höhe. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro erzielte, warnt nun, dass Verzögerungen bei Preisanpassungen die finanziellen Belastungen weiter verschärfen könnten.

Die aktuelle Krise geht auf die gestiegenen Ölpreise zurück, die die Kosten für Zulieferer und Logistikunternehmen erhöhen. Diese geben einen Teil ihrer Mehrbelastungen nun an Henkel weiter – was die Gewinnmargen des Konzerns unter Druck setzt. Zwar hofft das Unternehmen, dass sich die Lage bis Jahresende entspannt, doch der Vorstandsvorsitzende betont, wie wichtig zeitnahe Preiserhöhungen sind, um die wachsenden Ausgaben auszugleichen.

Henkels globale Belegschaft von etwa 47.000 Mitarbeitenden – von denen weniger als ein Fünftel in Deutschland tätig ist – setzt auf eine starke Nachfrage außerhalb Europas. In den vergangenen zwölf Monaten trieben vor allem Asien und Nordamerika das Wachstum im Bereich Konsumgütermarken voran, zu dem bekannte Produkte wie Persil und Schwarzkopf gehören. In Nordamerika gab es 2025 zudem strategische Weichenstellungen, darunter den Verkauf des Eigenmarkengeschäfts bei gleichzeitiger Konzentration auf Premiummarken.

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Das Unternehmen setzt auf die Markentreue seiner Kunden, um die notwendigen Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Durch die Hervorhebung der Produktvorteile will Henkel trotz der gestiegenen Betriebskosten die Absatzzahlen stabil halten.

Die finanzielle Belastung für Henkel ergibt sich vor allem aus den indirekten Folgen der höheren Ölpreise und weniger aus direkten Markveränderungen. Mit dem Fokus auf Premiummarken und regionales Wachstum passt der Konzern seine Preise an, um die eigene Position zu sichern. Entscheidend wird sein, wie schnell sich die Kosten normalisieren – und ob die Verbraucher den Produkten weiterhin die Treue halten.

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