Helios-Schule in Berlin: Neue Baumängel und verzweifelte Suche nach Rettung für das Problemprojekt

Helios-Schule in Berlin: Neue Baumängel und verzweifelte Suche nach Rettung für das Problemprojekt
Kölner Helios-Schule: Neubau in Berlin steckt in weiteren Schwierigkeiten – neue Baumängel und verzweifelte Suche nach Nachfolgefirmen
Der Wiederaufbau der Kölner Helios-Schule erleidet weitere Rückschläge, nachdem Behörden neue Baumängel aufgedeckt haben und die Suche nach einem Ersatzunternehmen stockt. Das bereits um drei Jahre verzögerte Projekt hat mittlerweile Kostenexplosionen von 65 Millionen Euro verursacht, während die Geduld der Eltern angesichts des Stillstands immer dünner wird.
Die Stadt hatte den Vertrag mit dem ursprünglichen Fassadenbauer im vergangenen Jahr gekündigt, nachdem schwere Mängel festgestellt worden waren. Nun wurde ein Gutachter hinzugezogen, um die gesamte Gebäudehülle – einschließlich des problematischen Sockelbereichs – zu prüfen. Gleichzeitig kommt die Suche nach einem neuen Auftragnehmer nicht voran: Bisher konnte kein Unternehmen gefunden werden, das die bis 2025 fälligen Arbeiten übernehmen könnte.
Auch die technischen Pläne für Mess- und Steuerungssysteme haben sich verselbstständigt – ihr Umfang ist auf das Fünffache des Ursprungsplans angewachsen. Diese Ausweitung zwingt die Stadt, bereits vergebenen Bauabschnitte neu auszuschreiben. Das Budget des Projekts ist inzwischen von 92 Millionen auf 157 Millionen Euro gestiegen, vor allem wegen Abrissarbeiten, Mängelbeseitigungen und der schwierigen Suche nach zuverlässigen Partnern.
Die Eltern, müde von den ständigen Verzögerungen, organisieren für November eine Protestaktion. Sie fordern klarere Zeitpläne und mehr politische Rückendeckung für die Schule, deren Eröffnung sich nun auf 2027 verschoben hat – drei Jahre später als ursprünglich versprochen.
Der Neubau der Helios-Schule bleibt damit in der Schwebe: Ohne gesicherten Nachfolgeauftragnehmer und mit explodierenden Kosten gerät das Budget immer stärker unter Druck. Während die Prüfungen weiterlaufen und die Eltern ihren Unmut kundtun, muss die Stadt nun sowohl die technischen Pannen als auch den wachsenden öffentlichen Druck bewältigen.

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