Hamm setzt Maßstäbe: Schulen fast vollständig digitalisiert bis 2024
Schulen in Hamm machen große Fortschritte bei der Digitalisierung
Die Schulen in Hamm haben bei der digitalen Bildung erhebliche Fortschritte erzielt: Die durchschnittliche Geräteverfügbarkeit liegt mittlerweile bei über 70 Prozent. Dieser Erfolg folgt auf die erfolgreiche Umsetzung des Medienentwicklungsplans (MEP) der Stadt für die Jahre 2020 bis 2024. Bürgermeister Marc Herter betont, dass Hamm im Vergleich zu anderen deutschen Städten eine führende Position bei der Digitalisierung der Schulen einnimmt.
Der MEP setzte ehrgeizige Ziele für die Verbesserung der digitalen Infrastruktur an Hamms Schulen. Bis Ende 2024 wurden diese Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen: Sämtliche Schulstandorte verfügen nun über Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und LAN-Netzwerke. Zudem wurden über 1.700 Präsentationsgeräte angeschafft und die IT-Support-Mitarbeiter aufgestockt, um die neuen Systeme zu warten.
Die Finanzierung des Plans umfasste 13,7 Millionen Euro aus städtischen Mitteln sowie zusätzliche 15,7 Millionen Euro aus externen Quellen. Diese Investitionen ermöglichten den Schulen die Einführung einheitlicher Plattformen wie IServ und Citrix, was den digitalen Unterricht deutlich vereinfachte. In vielen Klassenräumen steht den Schülerinnen und Schülern nun ein Gerät pro Person oder zumindest ein Gerät für zwei Personen zur Verfügung.
Da der aktuelle Plan abgeschlossen ist, arbeitet Hamm bereits an einem Folge-MEP für die Jahre 2026 bis 2030. Die nächste Phase wird sich auf die Instandhaltung der Technik, den Austausch veralteter Geräte und die Sicherung langfristiger Finanzierungsmodelle konzentrieren, um die Schulen auf dem aktuellen Stand zu halten.
Der abgeschlossene Medienentwicklungsplan hat den Schulen in Hamm eine solide digitale Grundlage verschafft und moderne Lehrmethoden ermöglicht. Die nächsten Schritte der Stadt sollen sicherstellen, dass diese Fortschritte nachhaltig bleiben. Mit kontinuierlichen Investitionen werden die Klassenzimmer auch künftig für die Anforderungen des Lernens gerüstet sein.






