Hagens Schulanfänger lernen Verkehrssicherheit – mit erschreckender Botschaft
Tobias SchwarzHagens Schulanfänger lernen Verkehrssicherheit – mit erschreckender Botschaft
Hagens jüngste Schüler kehren in die Klassenzimmer zurück – Verkehrssicherheit hat jetzt höchste Priorität
Am 28. August 2025 trafen sich Polizei und Verkehrsberater mit Zweitklässlern der Boloh-Grundschule in Hagen, um das Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr zu schärfen. Die Aktion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem immer mehr Kinder ohne Begleitung Erwachsener zur Schule laufen.
Der Start ins neue Schuljahr bedeutet für viele Sieben- und Achtjährige, dass sie nun erstmals allein unterwegs sind. Um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, erhielten die Kinder reflektierende Accessoires wie Armbinden und Anstecker für Schulranzen. Verkehrsberater wiederholten mit ihnen die wichtigsten Regeln für das sichere Überqueren von Straßen und warnten vor den Gefahren im Verkehr.
Während der Veranstaltung posierten einige Schüler für ein Foto und formten mit ihren Körpern die Zahl „61“ – sie steht für die 61 Kinder, die 2024 auf Hagener Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt wurden. Das eindringliche Bild soll Autofahrer, Eltern und Fußgänger gleichermaßen zur Vorsicht mahnen.
Als Reaktion auf die Risiken wird die Verkehrsabteilung der Hagener Polizei ihre Streifen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und häufig genutzten Schulwegen verstärken. Besonders während der Bring- und Abholzeiten sollen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Falschparker konsequent kontrolliert werden. Das Ziel ist klar: Jedes Kind soll sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.
Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu sein. Da mehr Kinder selbstständig unterwegs sind, ist in Schulnähe und Wohngebieten erhöhte Rücksicht gefragt. Durch die Kombination aus Polizeikontrollen, reflektierender Ausrüstung und öffentlicher Aufklärung soll die Zahl der Unfälle sinken – und die jüngsten Schüler sicher an ihr Ziel bringen.






