Hagener Polizei zeigt Herz: Grüne Schleifen für Kinderhospizarbeit und Benefizkonzert
Jana BraunHagener Polizei zeigt Herz: Grüne Schleifen für Kinderhospizarbeit und Benefizkonzert
Die Polizei Hagen hat mit einer einwöchigen Aktion ihre Unterstützung für die Kinder- und Jugendhospizarbeit gezeigt: Patrouillenwagen waren mit grünen Schleifen geschmückt. Die Initiative fiel zusammen mit einem Benefizkonzert am 1. Dezember 2023, das Aufklärung und Spenden für Familien sammeln sollte, die von lebensverkürzenden Erkrankungen bei jungen Menschen betroffen sind.
Das Benefizkonzert wurde von den Freunden der Hagener Polizei (FUKS e.V.) und dem Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen organisiert. Im Mittelpunkt stand die Solidarität mit Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen, die auf Hospizdienste angewiesen sind. Ursula Tomahogh, Polizepräsidentin von Hagen, übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Caritasverbandes Hagen für ihr Engagement in diesem Bereich.
Der Tag der Kinderhospizarbeit, der vom Deutschen Kinderhospizverein am 10. Februar 2006 ins Leben gerufen wurde, wird jährlich mit Aktionen begangen, um auf die Bedeutung von Hospizangeboten aufmerksam zu machen. Beim Konzert brachten Tomahogh und Torsten Gunnemann, Vorstandsmitglied des Caritasverbandes Hagen e.V., die erste grüne Schleife an einem Streifenwagen an. Eine Woche lang blieben die Bänder an den Polizeifahrzeugen, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.
Die Spenden des Konzerts kamen der Sternentreppe zugute, einem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement lokaler Behörden und Organisationen, die Versorgung schwerkranker junger Patientinnen und Patienten sowie ihrer Familien zu verbessern.
Die Aktion mit den grünen Schleifen und das Benefizkonzert erhöhten die Sichtbarkeit der Kinderhospizarbeit in Hagen. Die eingehenen Mittel werden der Sternentreppe helfen, betroffenen Familien wichtige Unterstützung zu bieten. Gleichzeitig festigte die Initiative die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Wohlfahrtsverbänden und der Bürgerschaft bei diesem zentralen gesellschaftlichen Anliegen.






