06 May 2026, 22:09

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft sechs Stunden gegen Flammen und Rauch

Feuerwehrleute in Helmen verwenden Schläuche, um ein Lagerfeuer zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt, Treppenstufen mit Geländern, die zum Eingang führen, ein Kettenpfahl, eine fensterumrandete Wand im Hintergrund und verstreute Trümmer, einschließlich Kartons und Rohre auf dem Boden.

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft sechs Stunden gegen Flammen und Rauch

Am Freitagabend brach in einem Produktionsgebäude der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großes Feuer aus. Gegen 20:07 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, nachdem sich Flammen in der Anlage ausgebreitet hatten. Der Brand erforderte einen Großeinsatz, bei dem die Feuerwehr stundenlang kämpfte, um ihn unter Kontrolle zu bringen.

Die Feuerwehr Herdecke traf bereits fünf Minuten nach dem Alarm ein. Die Halle war zwar bereits evakuiert, doch dichter Rauch füllte das Gebäude, während brennende Kunststoffe in und um einen Ofen das Feuer weiter anfachten. Die komplexe Ausbreitung der Flammen über Lüftungsschächte erschwerte die Löscharbeiten erheblich, sodass die Einsatzkräfte im Schichtbetrieb mit Atemschutzgeräten arbeiten mussten.

Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, woraufhin zusätzliche Teams zum Einsatzort eilten. Dank der Koordination durch die Leitstelle konnte schnell reagiert werden – insgesamt waren neun Feuerwehren und über 20 Spezialeinheiten im Einsatz. Die Lage spitzte sich weiter zu, als Rauch aus einem Schornstein aufstieg und Anwohner durch Geruchsbelästigung gewarnt werden mussten.

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Die Fortschritte gestalteten sich mühsam. Erst um 0:24 Uhr gelang es den Feuerwehrleuten, durch das systematische Öffnen der Produktionsbereiche und Rohrleitungen die Oberhand zu gewinnen. Um 1:19 Uhr wurde über die NINA-App Entwarnung für die Geruchsbelästigung gegeben, und die Einsatzkräfte wurden während des Einsatzes mit Verpflegung versorgt. Um 2:30 Uhr erklärte der Einsatzleiter den Brand schließlich für gelöscht und übergab die Örtlichkeit an die Polizei zur Ursachenermittlung.

Schon früher am Abend hatte ein separater Feueralarm in der Millöckerstraße kurzzeitig Kräfte gebunden. Zur Unterstützung wurden Einheiten aus Wetter (Ruhr) angefordert, sodass sich die Zahl der Einsatzkräfte auf dem Höhepunkt des Geschehens auf 132 belief.

Der Brand bei der Ewald Dörken AG erforderte mehr als sechs Stunden intensiver Löscharbeiten. Über 130 Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen und den Rauch zu beseitigen. Nun wird die Polizei die Brandursache klären.

Quelle