17 March 2026, 06:11

Glücksrad-Gewinnerin bereut BMW-Preis nach tausenden versteckten Kosten

Ein altes Buch mit einer Abbildung eines Glücksrades, umgeben von Text.

Glücksrad-Gewinnerin bereut BMW-Preis nach tausenden versteckten Kosten

Eine Kandidatin, die bei Glücksrad einen BMW gewann, gab später zu, dass der Preis sich zu einer finanziellen Belastung entwickelte. Trotz der anfänglichen Euphorie über den Gewinn machten versteckte Kosten und Steuern aus dem Gewinn am Ende ein Minusgeschäft. Die Erfahrung veranlasste sie sogar, andere vor den Nachteilen von Sachpreisen im Vergleich zu Bargeld bei Spielshows zu warnen.

2014 fuhr Amie Kober mit einem nagelneuen BMW nach Hause, dessen Listenpreis bei etwa 41.165 Dollar lag. Noch bevor sie das Auto in Besitz nehmen konnte, musste sie dem Händler einen Scheck über 4.000 Dollar ausstellen, um sofort anfallende Gebühren zu begleichen. Dazu zählten Umsatzsteuer, Zulassung, Titelgebühren und Bearbeitungskosten – Ausgaben, die in den USA typischerweise 8 bis 10 Prozent auf den Neupreis eines Autos aufschlagen.

Doch die Probleme hörten hier nicht auf. Kober sah sich zudem mit einer Einkommensteuerrechnung auf den vollen Wert des Wagens konfrontiert, da dieser als steuerpflichtiges Einkommen galt. Als sie versuchte, das Auto an den ursprünglichen Händler zurückzuverkaufen, bot dieser ihr lediglich 26.000 Dollar – weit unter dem Marktwert. Schließlich verkaufte sie es an einen anderen Händler für 32.000 Dollar, doch nach Abzug von Steuern und Wertverlust belief sich der Netto-Wert des Wagens nur noch auf etwa 16.000 Dollar.

Die ganze Angelegenheit ließ Kober ihren Gewinn bereuen. Später riet sie künftigen Kandidaten, sich lieber für Bargeldpreise statt für glanzvolle Sachgewinne zu entscheiden, und bezeichnete die Erfahrung als teure Lehrstunde.

Der BMW-Preis kostete Kober am Ende Tausende an unerwarteten Ausgaben. Zwischen Vorabgebühren, Steuern und Wertverlust schrumpfte der tatsächliche Wert des Autos dramatisch. Ihre Geschichte dient heute als abschreckendes Beispiel für Spielshow-Gewinner, die über Nicht-Bargeldpreise nachdenken.

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