10 April 2026, 20:09

Friedensfahrt von Münster nach Osnabrück sammelt Spenden für Leprahilfe-Projekte

Eine große Gruppe von Radfahrern fährt eine von hohen Gebäuden gesäumte Stadtstraße entlang, einige tragen Helme und haben Taschen dabei, andere halten Schilder, Stangen, Schilder, eine Statue, Bäume und einen bewölkten Himmel im Hintergrund.

Friedensfahrt von Münster nach Osnabrück sammelt Spenden für Leprahilfe-Projekte

Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September 2023 zu einer Friedensfahrt und sammelten Spenden für die Leprahilfe

Am 27. September 2023 kamen Radfahrer aus Münster und Osnabrück zusammen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und Gelder für die Bekämpfung von Lepra zu sammeln. Die sogenannte Peace Cycling Tour umfasste auch einen Briefwechsel zwischen den Bürgermeisterinnen der beiden Städte. Zudem sollte die Aktion mit Spenden für Lepra-Projekte im Globalen Süden unterstützt werden.

Die Tour startete gleichzeitig an den Rathäusern von Münster und Osnabrück. Treffpunkt der Radler war Lengerich, wo sie Briefe zwischen Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) und Bürgermeisterin Katharina Pötter (Osnabrück) austauschten. Lewes Botschaft betonte die Bedeutung des Westfälischen Friedens und dessen historischen Aufruf zur Einheit.

In Münster empfing Bürgermeisterin Angela Stähler im Friedenssaal des Historischen Rathauses eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe. Das letzte Ziel der Radfahrer in der Stadt war das Lepra-Museum in Kinderhaus – ein Symbol für den karitativen Charakter der Tour. Pötters Schreiben an Lewe enthielt herzliche Wünsche und Ermutigung für den Erfolg der Veranstaltung.

Die Peace Cycling Tour verband die Feier historischer Verbindungen mit einem konkreten Ziel: Spenden für den Kampf gegen Lepra im Globalen Süden zu sammeln.

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Der Briefaustausch und die gemeinsame Radtour unterstrichen die Zusammenarbeit zwischen Münster und Osnabrück. Die gesammelten Spenden kommen direkt Leprahilfe-Projekten zugute, während die Veranstaltung selbst das Erbe des Westfälischen Friedens ehrte. Beide Städte bekräftigten ihr Engagement für Solidarität und humanitäre Unterstützung.

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