30 March 2026, 12:10

Flucht nach Unfall am Bonner Nord-Kreuz: Waffe und gestohlene Kennzeichen im Wagen entdeckt

Schwarzes und weißes Foto eines umgestürzten Autos am Straßenrand mit Metallstangen und einer Straßenlaterne im Hintergrund und Text unten lesend "1930er Jahre Autounfall"

Flucht nach Unfall am Bonner Nord-Kreuz: Waffe und gestohlene Kennzeichen im Wagen entdeckt

Fahrer flüchtet nach Unfall am Bonner Nord-Kreuz – gestohlene Kennzeichen und Waffe im Wagen gefunden

Ein Autofahrer ergriff in den frühen Morgenstunden des Sonntags nach einem Unfall am Bonner Nord-Kreuz die Flucht. Das zurückgelassene Fahrzeug, ein roter Renault, wurde mit gestohlenen Kennzeichen und einer Schusswaffe im Inneren aufgefunden. Die Polizei fahndet nun nach dem Fahrer, der sich weiterhin auf freiem Fuß befindet.

Der Vorfall ereignete sich, als der Fahrer versuchte, von der A565 auf die A555 in Richtung Köln zu wechseln. Das Auto, das Bonner Kennzeichen führte, kippte während des Fahrmanövers um. Trotz des Unfalls konnte der Fahrer entkommen, bevor die Beamten eintrafen.

Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Ermittler mehrere gestohlene Nummernschilder – einige davon waren in den offiziellen Registern noch als aktiv verzeichnet. Zudem wurde eine Pistole sichergestellt, die derzeit von Spurensicherern auf ihre Funktionsfähigkeit und Munition überprüft wird.

Der Renault selbst war nicht zugelassen, was weitere Fragen zu seiner Nutzung aufwirft. Die Polizei korrigierte frühere Angaben und bestätigte, dass sich der Unfall am Bonner Nord-Kreuz und nicht, wie zunächst berichtet, am Bonner Nordost-Dreieck auf der A59 ereignet hatte. Im Rahmen der Ermittlungen werden die rechtmäßigen Halter der gestohlenen Kennzeichen kontaktiert.

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Trotz laufender Fahndung konnte der Fahrer bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Die Suche nach dem Flüchtigen geht weiter, während die Beamten versuchen, seine Identität zu klären und die Herkunft der gestohlenen Kennzeichen zu ermitteln. Die forensische Analyse der sichergestellten Waffe dauert noch an. Zu möglichen Verbindungen zu anderen Fällen in der Region äußerten sich die Behörden bisher nicht näher.

Quelle