30 May 2026, 16:05

Felix Klein unterstützt Reformen des Demokratie-Förderprogramms ohne Kürzungen

Anti-Semitismus-Beauftragter unterstützt Überarbeitung von 'Demokratie lebt'

Felix Klein unterstützt Reformen des Demokratie-Förderprogramms ohne Kürzungen

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die geplanten Reformen des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, das System effizienter zu gestalten – ohne die Gesamtförderung zu kürzen. Klein ist überzeugt, dass die Pläne die Zusammenarbeit zwischen Organisationen verbessern und eine Isolation einzelner Initiativen verhindern werden.

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Prien betont, dass es bei den Reformen um eine optimierte Verwendung der Mittel gehe, nicht um Einsparungen. Ihr Ziel ist es, dass die im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ geförderten Projekte stärker mit der breiten Gesellschaft vernetzt werden. Diese Haltung teilt Klein: Einige Initiativen hätten sich seiner Ansicht nach zu sehr nach innen orientiert und sich von übergeordneten Zielen entfernt.

Klein stimmt zudem zu, dass ein besserer Austausch zwischen den Trägern notwendig ist. Gleichzeitig zeigt er sich zuversichtlich, dass wichtige Projekte auch nach den Änderungen weiterhin Förderung erhalten werden. Von den Reformen betroffen sind unter anderem Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus.

Die Anpassungen bei „Lebendige Demokratie“ werden die Förderung und Koordination von Projekten neu ausrichten. Kleins Unterstützung deutet darauf hin, dass die Änderungen auf mehr Zusammenarbeit und praktische Wirkung abzielen. Welche konkreten Auswirkungen die Reformen auf Antisemitismus-Initiativen und andere Programme haben werden, wird sich erst nach ihrer Umsetzung zeigen.

Quelle