FDP Solingen will Bildung mit Ganztagsschulen und Investoren revolutionieren
Theo SchmitzFDP Solingen will Bildung mit Ganztagsschulen und Investoren revolutionieren
Der Solinger Kreisverband der FDP hat einen neuen Antrag verabschiedet, der die Verbesserung der Bildung in der Stadt in den Fokus stellt. Unter dem Titel „Das beste Solingen braucht die beste Bildung“ werden Pläne für eine bessere Schulentwicklung und den Ausbau der Ganztagsschule vorgestellt. Gleichzeitig hat die Partei ihre lokale Führungsebene umstrukturiert.
In dem Antrag fordert die FDP jährliche Prognosen zu Schülerzahlen, um die Schulentwicklung effizienter planen zu können. Zudem schlägt sie vor, Unterricht und Nachmittagsbetreuung in einem strukturierten Ganztagssystem zu verzahnen. Darüber hinaus setzt sich die Partei für eine Konferenz ein, auf der der Bedarf an Ganztagsangeboten sowie eine mögliche Verpflichtung dazu diskutiert werden sollen.
Um den Infrastrukturbedarf zu decken, regt die FDP an, private Investoren in den Bau und die Verpachtung von Schulgebäuden an die Stadt einzubinden. Als Vorbild dienen erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaften in anderen Städten, die auch für Solingen umsetzbar seien.
Auch in der Bezirksvorstandschaft der FDP gab es Veränderungen: Dr. Robert Weindl und Andreas Zelljahn legten ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende aus Zeitgründen nieder. Zu ihren Nachfolgern wurden Ute Klein und Jens Amerongen gewählt. Andreas Zelljahn bleibt dem Vorstand als Ersatzmitglied erhalten, neu hinzugekommen ist Ingo Labonté in derselben Funktion.
Mit ihren Vorschlägen will die FDP die Schulplanung und -infrastruktur durch private Investitionen und ein strukturiertes Ganztagsangebot stärken. Die personellen Wechsel in der Führungsebene sollen diese Ziele unterstützen. Der Antrag und die Neuaufstellung markieren eine neue Phase in der Bildungspolitik der Solinger FDP.
