05 June 2026, 11:35

Falschgeld und kriminelle Vergangenheit: Georgier am Flughafen Köln/Bonn gestoppt und abgeschoben

BPOL NRW: Bundespolizei zeigt guten Instinkt bei Falschgeldfall

Falschgeld und kriminelle Vergangenheit: Georgier am Flughafen Köln/Bonn gestoppt und abgeschoben

40-jähriger Georgier am Flughafen Köln/Bonn mit Falschgeld und krimineller Vergangenheit gestoppt

Ein 40-jähriger Reisender aus Georgien wurde am Flughafen Köln/Bonn von Beamten angehalten, nachdem diese gefälschte Banknoten und eine kriminelle Vorgeschichte entdeckt hatten. Dem Mann wurde die Einreise nach Deutschland verweigert und er wurde noch am selben Tag abgeschoben. Der Fall begann mit einer Routinekontrolle, die schnell Verdachtsmomente aufwarf.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als Grenzbeamte den Mann nach seiner Ankunft einem ausführlichen Befragungsgespräch unterzogen. Seine Angaben wirkten widersprüchlich, woraufhin seine Habseligkeiten genauer überprüft wurden. Dabei untersuchten die Beamten Bargeld in Höhe von 1.900 Euro, das er bei sich trug.

Zwei der 50-Euro-Scheine wurden sofort als Fälschungen erkannt. Bei einer weiteren Überprüfung stellten sich insgesamt 33 gefälschte 50-Euro-Banknoten heraus – ein Gegenwert von 1.650 Euro an Blütengeld. Die Bundespolizei beschlagnahmte das Falschgeld und übergab es später an die zuständigen Landesbehörden.

Eine vertiefte Hintergrundprüfung förderte zudem mehrere Vorstrafen des Mannes sowie laufende Ermittlungsverfahren zutage. Aufgrund dieser Erkenntnisse ordneten die Behörden seine sofortige Rückführung nach Istanbul an. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung erhoben, um die Kosten des Abschiebeverfahrens zu decken.

Die Behörden erinnerten Reisende an die „Fühlen, Sehen, Kippen“-Methode, um gefälschte Banknoten zu erkennen. Echtes Geld weist eine charakteristische Knitterfestigkeit auf, ertastbare erhabene Linien und Farbwechsel-Effekte beim Kippen. Fälscher ahmen häufig nur ein oder zwei Sicherheitsmerkmale nach, weshalb gründliche Kontrollen unerlässlich sind.

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Der Mann wurde noch am Tag seiner Ankunft in die Türkei abgeschoben. Die beschlagnahmten Falschgelder werden weiterhin von der örtlichen Polizei untersucht. Die Behörden bleiben wachsam und überwachen die Einreisewege auf ähnliche Fälle von Betrug und illegalen Aktivitäten.

Quelle